Hobelstreb nun komplett aufgebaut

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Ausbau Hobelstrecke_3„Gutes Werkzeug ist halbe Arbeit“ sagt der Volksmund, und wie Recht er hat. Denn ohne den starken Achttonnen-Gabelstapler der Firma Franz Plum wäre der Aufbau des Hobelstrebs im Bergbauteil der ENERGETICON-Ausstellung nur schwerlich möglich gewesen.

Vor den beiden Panzerschilden, die das Alsdorfer Energie-Erlebnis-Museum kürzlich von der Zeche Prosper Haniel in Bottrop geschenkt bekommen hatte, ist nun der Hobel mit Gleithobelanlage fachgerecht platziert worden. Komplettiert wird das Untertage-Ensemble durch einen hydraulischen Schreitausbau. Die ehemaligen Bergleute Dieter Macko und Peter Kohnen hatten die Schilde hochgefahren, mit „Bordmitteln“. Bergleute mussten sich immer zu helfen wissen kommentierten die Beiden trocken.

Das Technikpersonal des ENERGETICON unterstütze die tatkräftig zulangenden Senioren des Arbeitskreises Bergbau Fritz Ebbert, Erwin Dreschers und Dieter Macko bei der Installation der Strebszene. Nun können in Kürze Besucher der Ausstellung künftig gebückt durch die Schilde in die Strecke gehen. „So bekommen Sie ein gutes Gefühl für die Situation im Streb“, kommentiert Macko das Ergebnis. Die Strecke selbst ist nun bestückt mit einer Untertage-Diesellok nebst Förderwagen.

Ausbau Hobelstrecke_1

„Ich bin sehr froh, dass unsere Senioren immer wieder ihr Fachwissen und ihre Bergbaubegeisterung in den Ausbau des ENERGETICON einbringen“, freut sich Geschäftsführer Harald Richter. Die Ausstellung des Energie-Erlebnis-Museums wächst immer wieder um neue Exponate.