DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain

DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE

Die Sonne: Unser energetisches Zentralgestirn

DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE

Solare Energieschatzkammer in der Schmiede

DIE GESCHICHTE DES FOSSIL-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Als das ENERGETICON noch ein Bergwerk war: das ehemalige Steinkohlenbergwerk Anna II

DIE GESCHICHTE DES FOSSIL-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Tagebau Inden

ENERGIEWENDE

Solarkraftwerk vor dem Braunkohlekraftwerk Weisweiler

DIE GESCHICHTE DES REGENERATIV-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Solarturm-Kraftwerk der DLR in Jülich. Foto: DLR

DIE GESCHICHTE DES REGENERATIV-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Regenerative Energien im OG-Kaue © Foto: T. Mayer

TAGUNGSORT ENERGETICON

Kongress des Fraunhofer Instituts für Lasertechnik ILT, Aachen

KLASSIK IM ENERGETICON

Mai Klassik Festival

JAZZ IM ENERGETICON

Samuel Schürmann und SWING IT

THEATER IM ENERGETICON

GRETA - das junge Grenzlandtheater Aachen

DIE GEBÄUDE DES ENERGETICON

Fördermaschinenhaus, Schmiede und Kaue © Foto: T. Mayer

BISTRO EDUARD

Die kulinarische Adresse im Schmiedegebäude des ENERGETICON

Das ENERGETICON fördert wieder!

Auf dem Museumsgelände liegt der rd. 890 m tiefe Eduard-Schacht, der 1992 durch eine kohäsive Füllsäule oberhalb der obersten Sohle (rd. 153 m u GOK) gesichert wurde. Unterhalb dieser Betonfüllsäule ist der Schacht weitgehend vollständig mit Grubenwasser erfüllt. In der Betonfüllsäule sind eine Entgasungsleitung und eine Pegelleitung eingebaut, die im Rahmen des Grubenwasseranstiegs die Ableitung des Grubengases und die Überwachung des Grubenwasseranstiegs ermöglichen. Die Entgasungsleitung ist mit einer Protego-Haube ausgerüstet.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde gezeigt, dass der Einbau einer Doppel-U-Sonde in den Schacht die technisch und wirtschaftlich günstigste Lösung für die Beheizung der Museumsgebäude darstellt. Der Einbau in den Schacht war zunächst über die Entgasungsleitung geplant; dies erwies sich aber im Rahmen der Vorerkundung als nicht machbar. Für den Einbau der Sonde musste daher in der Betonfüllsäule eine Bohrung hergestellt werden, um einen neuen Zugang zum offenen Schachtabschnitt unterhalb der Betonfüllsäule zu schaffen.

Da der Schacht unter Bergaufsicht steht und explosionsfähige Gasgemische auftreten können, waren erhöhte Anforderungen an die Genehmigung und die Durchführung der Bohrarbeiten zu stellen. Weiterhin zeigten sich erhebliche Differenzen zwischen den Bestandsplänen und den tatsächlich angetroffenen Verhältnissen; die Bohrarbeiten mussten jeweils entsprechend angepasst werden.

Nach Ausbau der Bohrung in der Betonfüllsäule mit einer Stahlverrohrung konnte der Schacht mit einer Kamera befahren werden. Der Schacht wurde unterhalb der Betonfüllsäule bis zur Endteufe offen angetroffen.

Eine besondere geotechnische Herausforderung stellte wiederum der Einbau der Erdwärmesonde dar. Es musste eine technische Lösung zur Beherrschung der auftretenden Auftriebskräfte (rd. 600 m Wassersäule) und den Materialeigenschaften der Sonde (Zugfestigkeit) gefunden werden. Zur Fixierung der Sonde im Schacht wurde die Sonde im Niveau der Betonfüllsäule in der Verrohrung einzementiert. Dabei waren erhöhte Temperaturen durch die beim Aushärten des Materials entstehende Hydratationswärme zu vermeiden.

Vor Beginn des Probebetriebs wurde ein Thermal Response Test durchgeführt. Die Erdwärmesonde wurde im August 2018 eingebaut. Seit dem 31.10.2018 wird der Probebetrieb durchgeführt. Im Frühjahr 2019 findet eine Fachkonferenz zur Nutzung der Grubenwasserthermie im ENERGETICON statt, zu der viele Fachbesucher erwartet werden.

Das Projekt GrEEn wurde in die Leistungsschau der KlimaExpo.NRW aufgenommen!
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