DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain

DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE

Die Sonne: Unser energetisches Zentralgestirn

DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE

Solare Energieschatzkammer in der Schmiede

DIE GESCHICHTE DES FOSSIL-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Als das ENERGETICON noch ein Bergwerk war: das ehemalige Steinkohlenbergwerk Anna II

DIE GESCHICHTE DES FOSSIL-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Tagebau Inden

ENERGIEWENDE

Solarkraftwerk vor dem Braunkohlekraftwerk Weisweiler

DIE GESCHICHTE DES REGENERATIV-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Solarturm-Kraftwerk der DLR in Jülich. Foto: DLR

DIE GESCHICHTE DES REGENERATIV-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Regenerative Energien im OG-Kaue © Foto: T. Mayer

TAGUNGSORT ENERGETICON

Kongress des Fraunhofer Instituts für Lasertechnik ILT, Aachen

KLASSIK IM ENERGETICON

Mai Klassik Festival

JAZZ IM ENERGETICON

Samuel Schürmann und SWING IT

THEATER IM ENERGETICON

GRETA - das junge Grenzlandtheater Aachen

DIE GEBÄUDE DES ENERGETICON

Fördermaschinenhaus, Schmiede und Kaue © Foto: T. Mayer

BISTRO EDUARD

Die kulinarische Adresse im Schmiedegebäude des ENERGETICON

Minister Pinkwart besucht das ENERGETICON

Minister Pinkwart besucht das ENERGETICON_2Der Besuch eines Ministers bedeutet für die besuchte Einrichtung stets eine Wertschätzung. Eine solche wurde dem ENERGETICON durch die Visite des nordrheinwestfälischen Ministers für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie,  Prof. Dr. Andreas Pinkwart, zuteil. Sein Interesse galt dem ENERGETICON insgesamt als öffentliche Plattform zur Kommunikation der Energiewende, als auch dem dortigen Grubenwasserthermieprojekt GrEEN.

Zahlreiche Vertreter, die dem ENERGETICON in verschiedenster Weise verbunden sind, hatten sich im Panoramaraum eingefunden, um die Meinung von Minister Pinkwart zu den Alsdorfer Projekten zu hören, darunter Vertreter der StädteRegion, der IRR, der RWTH, des Solarinstituts Jülich, der Berg- und der Wasserbehörde, des Forschungszentrum Jülich, der Innogy SE oder des NRW-Netzwerks Geothermie.

Der Energieminister zeigte sich bei einer Kurzführung von Geschäftsführer Harald Richter und Bürgermeister Alfred Sonders beeindruckt von Umfang und Form der Ausstellung: „Hier erfahren interessierte Bürger in verständlicher Weise alles, um informiert an der Diskussion zur Energiewende teilnehmen zu können. Das gefällt mir!“ Von besonderer Bedeutung sei das Museum als außerschulischer Lernort, da vor allem junge Menschen für dieses Jahrhundertthema sensibilisiert und sachkundig gemacht werden müssten.

Minister Pinkwart besucht das ENERGETICON_3

Pinkwart zeigte sich speziell interessiert am Fortschritt und den künftigen wissenschaftlichen Ergebnissen der RWTH zum Grubenwasserthermieprojektes GrEEN. Dr. Michael Heitfeld vom leitenden Ingenieurbüro IHS erläuterte das technische Modell und seine Umsetzung. „Die Nutzung ehemaliger Bergbauinfrastruktur zur regenerativen Energiegewinnung ist ein Spezialthema in Nordrhein-Westfalens als größter Bergbauregion der BRD“, stellte der Minister fest. Man gehe davon aus, dass die technischen und wissenschaftlichen Ergebnisse  des Pilotprojektes im Eduardschacht des ENERGETICON nach dessen Abschluss als Prototyp Erkenntnisse für rund 120 Schächte im Ruhrgebiet liefern könne. „Das Fördergeld meines Hauses ist daher hier gut angelegt!“

Im Rahmen der Ausstellung soll die Funktionsweise von Grubenwasserthermie, die „unter der Erde versteckt sei“, den Museumsbesuchern nach Fertigstellung von GrEEN plastisch nahegebracht werden schlug Pinkwart vor. Für eine derartige Visualisierung konnte sich der Energieminister, zur Freude der ENERGETICON-Macher, auch die Möglichkeit einer Nachförderung vorstellen.

Gedenken an die tödlich verunglückten Bergleute

Gedenkveranstaltung für die tödlich verunglückten Bergleute_2-historische Gedenkfeier im ENERGETICON- 

„Es soll kein pompöser Staatsakt werden und auch keine Zusammenkunft von Bergbauprominenz. Es soll eine kollegiale Geste des Gedenkens von lebenden Bergleuten für ihre  tödlich verunglückten Kumpel sein“, leitete Moderator Karl Peter Schröder eine große Gedenkveranstaltung im Fördermaschinenhaus des ENERGETICON ein.

Alsdorfs stellvertretender Bürgermeister Friedhelm Krämer freute sich in seinem Grußwort über die gute Resonanz für die Veranstaltung: Sehr viele Gäste aus der ganzen Region hatten den Weg in das ehemalige Fördermaschinenhaus gefunden. Er konnte auch Kumpels aus dem niederländisch-limburgischen Revier begrüßen. Krämer erinnerte daran, dass es vor allem die Bergarbeiter waren, die das Fundament für den heutigen Wohlstand und das Bild der Region geschaffen haben.

21 Jahre nach Schließung der letzten Grube im ehemaligen Aachener Steinkohlenrevier wehte ein Hauch von Geschichte durch den Saal, ging es doch erstmalig darum, alle untertägigen Opfer der Kohlezeit im Aachener Raum zu würdigen, und ihrer damit zu gedenken. Jenseits der schrecklich großen Zahl von 2.500 tödlich untertage Verunglückten sollen ihre Namen, und damit ihre Individualität, für die Nachwelt bewahrt werden. Anlass war die offizielle Veröffentlichung der von Josef Kohnen initiierte und von Veronika Leisten recherchierten schriftlichen Zusammenstellung der Namen aller im gesamten Aachener Steinkohlenrevier untertage tödlich Verunglückten. Fünf Jahre intensivste Quellenarbeit hatte die ehemalige Alsdorfer Standesbeamtin hierfür eingebracht. Unterstützt hat sie dabei Resi Kohnen.

Neben einer Darstellung ihrer wissenschaftlichen Arbeitsweise erinnerte sich Frau Leisten an freundliche Begegnungen während ihrer Recherche in den zuständigen regionalen Institutionen. Aus kirchlicher und aus gewerkschaftlicher Sicht rundeten Redebeiträge von Pfarrer Platteneich (Aldenhoven) und von Franz-Josef Küppers (Merkstein) das Bild ab. Der Knappenchor St. Barbara (Alsdorf) unter Leitung von Verna Schitke sorgte für stimmungsvolle musikalische Umrahmung des Programms.

Gedenkveranstaltung für die tödlich verunglückten Bergleute_3

Die vier bergbauhistorisch aktiven Vereine im ehemaligen Aachener Steinkohlenrevier hatten sich zur Organisation einer gemeinsamen, regionalen Veranstaltung zu einer Veranstaltergemeinschaft zusammengefunden. Jeder der vier Traditionsvereinigungen aus Aldenhoven, Alsdorf, Hückelhoven und Merkstein brachte sich mit Beiträgen zum Programm ein.  Auch die Exponate der Ausstellung mit Rettungs- und Sicherheitsgerätschaften im Foyer des Fördermaschinenhauses setzte sich aus Sammlungsbeständen der Vier zusammen. Das ENERGETICON leistete organisatorische Unterstützung und stellte die Veranstaltungsräumlichkeiten zur Verfügung.

Zum traditionellen Abschluss der Veranstaltung unterstütze das Publikum den Chor beim gemeinsamen Singen des Steigerliedes.

Viele Besucher hatten danach Interesse am Erwerb der Broschüre mit der Totenliste. Die bereit liegenden Hefte waren schnell verkauft. Das ENERGETICON wird weitere Exemplare nachdrucken lassen. Großformatige Ausgaben der Broschüre werden in Kürze in der Barbarakappelle am ENERGETICON, in der Geschäftsstelle des Alsdorfer Bergbaumuseumsvereins und in der Ausstellung des Energiemuseums zur Einsicht ausliegen. Sofort abrufbar ist die Liste online auf der Internetseite des Alsdorfer Museumsvereins unter www.bergbaumuseum-grube-anna2.de. Dort erleichtert eine Suchfunktion das Auffinden bestimmter Namen.

Gedenkveranstaltung für die tödlich verunglückten Bergleute_4

Am Abend zogen die Veranstalter eine zufriedene Bilanz: Wenn sich vier Partnervereine mit großen Gemeinsamkeiten unterhaken  und sich um ein Thema bemühen, ist Vieles zu schaffen. Vielleicht war die Gedenkveranstaltung der Beginn einer Kooperation der regionalen Bergbautraditionsvereine zu weiteren Aktionen?

Kröten welcome!

Krötenprojekt im ENERGETICON_2- Neuer Kreuzkrötenbiotop entsteht im ENERGETICON -

Was haben Kreuzkröten mit der Energiewende zu tun? Warum wird für diese Amphibien im Alsdorfer Energie-Erlebnis-Museum ENERGETICON ein neues Zuhause angelegt?  Eine ganze Menge!

„Wenn Großbetriebe der fossilen Energiewirtschaft wie der Bergbau ihre Betriebsflächen hinterlassen, entstehen oft Brachflächen. Diese Brachen sind die bevorzugten Lebensräume für diese Tiere,“ erläutert die Leiterin der Museumspädagogik, Brigitte Richter. So war es auch nach Abriss der Übertageanlagen der Annabetriebe in Alsdorf. Nachdem die Brache zwischenzeitlich überwiegend mit neuer Bebauung belegt ist, sind die Amphibien an deren nordwestlichen Rand verdrängt worden. Und genau dort befindet sich das ENERGETICON.

Brigitte Richter brachte die Biologischen Station in Stolberg und die 7e. Klasse der Europaschule Herzogenrath zusammen, und nun entsteht ein neues, sicheres Zuhause, dem keine Verdrängung durch Baumaßnahmen droht. Annika Poetschke von der Bio-Station und Biologiefachlehrerin Barbara Diederichs bereiteten die praktischen Arbeiten vor. Und dann gingen über 25 Schüler und Schülerinnen mit Spaten, Spitzhacke und Schubkarre zu Werke.

Die Finanzierung des Projektes erfolgt über die Bio-Station aus Mitteln des „Life-Programms“ der Europäischen Union berichtete Annika Poetschke. Dort geht es um die nachhaltige Sicherung von Lebensräumen bedrohter Arten. Auch die Kreuzkröte steht auf der Roten Liste.

Krötenprojekt im ENERGETICON_3

Barbara Diederichs freute sich über die Begeisterung, die ihre Schüler bei der ungewohnten, anstrengenden Arbeit an den Tag legten. „Ein Muskelkater ist schon O.K., wenn damit den kleinen Tierchen geholfen wird“, stellte eine Schülerin fest. Die Lehrerin ist sicher, dass Lernerfolge nachhaltiger sind, wenn sie auf diese Art und Weise an einem außerschulischen Lernort in der Praxis vermittelt werden.

Wenn alles fertig ist soll ein Schild den vielleicht überraschten Besuchern des ENERGETICON erklären, wozu diese „unordentliche Brachfläche“ gut ist weiß Brigitte Richter. Die drei Projektpartnerinnen freuen sich schon auf lautes Quaken im Frühjahr nächsten Jahres: Bis dahin werden die neuen Bewohner des ENERGETICON eingezogen sein.

Heizen mit Holz

Heizen mit Holz_2Sonderausstellung im ENERGETICON

Auch wenn der Sommer vor der Türe steht:  Der nächste Winter kommt bestimmt. Und deshalb bietet das Alsdorfer Energie-Erlebnis-Museum ENERGETICON seinen Besuchern eine Sonderausstellung zu einer umweltschonenden und klimaneutralen Heiztechnik.

„Holz als nachwachsender Rohstoff und Energieträger ist eine echte Alternative zu Wärme aus Erdöl, Erdgas und Kohle,“ stellt Mandy Kohn vom ENERGETICON fest. Zahlreiche Bilder des Fotowettbewerbs „Heizen mit Holz“ der Deutschen Umwelthilfe zeigen hierzu Ideen auf. Über praktische Anwendung informiert das Euregio-Solar-Zentrum in Alsdorf. Mandy Kohn: „Vorträge und Demonstrationen zum Thema haben Solar-Zentrum und ENERGETICON in der `Woche der Sonne` am 16. Und 17. Juni geplant.“

Gemeinsam gestaltete die Deutschen Umwelthilfe, das Euregio Solarzentrum und die Firma Ökofen die kleine Ausstellung im so genannten Wellenraum des ehemaligen Kauengebäudes. Mit Anschauungsobjekten, Bildern zum Thema und Informationsmaterialien werden insbesondere Pelletheizungen allen Interessierten näher gebracht.

Heizen mit Holz_3

Die Sonderausstellung kann im Rahmen eines normalen Besuchs des ENERGETICON während der Öffnungszeiten besichtigt werden.

Rektor Baumann besucht GrEEN

Rektor Baumann besucht GrEEN_2Auch wenn sein Terminkalender kaum Lücken aufweist hat sich der Rektor der Fachhochschule Aachen, Professor Dr. Markus Baumann, Zeit genommen für einen Besuch des ENERGETICON, speziell auch des dortigen Grubenwasserthermieprojektes GrEEN. Seit Eröffnung Ende 2014 ist der promovierte Meeresbiologe dem Alsdorfer Energie-Erlebnis-Museum sehr zugewandt.

Der Wissenschaftler ließ sich von Geschäftsführer Harald Richter auf den neuesten Stand der Ausstellungs- und Pädagogikangebote seiner Einrichtung bringen. Er bedankte sich für gute Arbeitskontakte zu Instituten und Fachleute der FH, die das ENERGETICON in fachlichen Fragen immer wieder gerne nutzt.

Fachingenieuren des GrEEN-Projektes informierten Professor Baumann über die Technologie dieses Landespilotprojektes und über den Stand seiner Umsetzung. Mit vielen Verfahrensschritten und bei der Entwicklung technische Details bei der Realisierung betrete man Neuland und gewinne Erfahrungen für künftige Vorhaben dieses Typs. In wenigen Wochen könne die Anlage in Betrieb gehen.

Der Rektor sagte zu, das ENERGETICON „gerne mit den Möglichkeiten seiner Hochschule weiterhin zu unterstützen“.

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