DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain

DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE

Die Sonne: Unser energetisches Zentralgestirn

DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE

Solare Energieschatzkammer in der Schmiede

DIE GESCHICHTE DES FOSSIL-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Als das ENERGETICON noch ein Bergwerk war: das ehemalige Steinkohlenbergwerk Anna II

DIE GESCHICHTE DES FOSSIL-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Tagebau Inden

ENERGIEWENDE

Solarkraftwerk vor dem Braunkohlekraftwerk Weisweiler

DIE GESCHICHTE DES REGENERATIV-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Solarturm-Kraftwerk der DLR in Jülich. Foto: DLR

DIE GESCHICHTE DES REGENERATIV-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Regenerative Energien im OG-Kaue © Foto: T. Mayer

TAGUNGSORT ENERGETICON

Kongress des Fraunhofer Instituts für Lasertechnik ILT, Aachen

KLASSIK IM ENERGETICON

Mai Klassik Festival

JAZZ IM ENERGETICON

Samuel Schürmann und SWING IT

THEATER IM ENERGETICON

GRETA - das junge Grenzlandtheater Aachen

DIE GEBÄUDE DES ENERGETICON

Fördermaschinenhaus, Schmiede und Kaue © Foto: T. Mayer

BISTRO EDUARD

Die kulinarische Adresse im Schmiedegebäude des ENERGETICON

Mai Klassik 2017 mit Standing Ovations

Mai Klassik Festival 2017_2Kaum dass die letzten Töne des „Quatuor pour la fin du Temps“ verklungen waren hielt es die Besucher des diesjährigen Mai Klassik Kammermusikfestivals nicht länger auf ihren Sitzen :  Mit Bravo-Rufen und lang anhaltendem Applaus machten die Klassikfans im Fördermaschinenhaus des Alsdorfer ENERGETICON das acht Sätze umfassende Werk zum heimlichen Höhepunkt des Festivals 2017. Die Komposition von O. Messiaen mit seinen extremen Stimmungsgegensätzen provoziert, entspricht nicht den gängigen Klischees des Genres Kammermusik. Die Solopassagen von Martin Spangenberg (Klarinette) und Hans-Christian Schweiker (Cello) waren besondere Glanzpunkte des über 50 Minuten langen Stücks.

Auch wenn alle Stücke des Gesamtprogramms wieder einen spannungsvollen Bogen durch die verschiedenen Spielarten der Kammermusik spannten hatten auch die Freitags- und Sonntagskonzerte mit Dvoraks G-Dur Streichquintett und Webers Klarinettenquintett B-Dur ihre Publikumslieblinge.

Als Schirmherr freute sich StädteRegionsrat Helmut Etschenberg über den großartigen Ruf, den sich das Alsdorfer Festival über sieben Jahre in der Region erworben hat: „Es gehört den festen kulturellen Glanzlichtern, die gerade hier im Aachener Nordraum den Struktur- und Imagewandel sehr positiv unterstützen.“

Professor Hans-Christian Schweiker als Intendant der Mai Klassiks hat bereits Programmideen für 2018 im Kopf, und ENERGETICON Geschäftsführer Harald Richter als Veranstalter hat schon die ersten festen Zusagen wichtiger Sponsoren. Die achte Auflage des beliebten Kammermusikevents im historischen Fördermaschinenhaus ist auf dem Weg.    

Halbzeit für den Weg der Energie

Weg der Energie - Station 4_2Erster Bauabschnitt ist fertiggestellt 

Nun ist der Weg der Energie zwischen Annaplatz und ENERGETRICON komplett. Fördervereinsvorsitzender und Bürgermeister Alfred Sonders übergab im Kreis der Aktivisten, die diesen historischen Leitpfad möglich gemacht haben, der Öffentlichkeit die beiden letzten Pylone. Sie stehen in den Außenanlagen des Kultur- und Bildungszentrums (KuBiZ), das im Sommer seinen Betrieb aufnehmen wird.

Sonders erläuterte noch einmal die verbindende Funktion des Weges der Energie zwischen Stadtzentrum und dem Energie-Erlebnis-Museum und seinen Beitrag zur Energielandschaft AnnA als dem Kernbereich der Alsdorfer Freizeit-/Tourismusangebote. „Diesen Teil des Weges hat die Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft-Stadtentwicklung und erneut der ENERGETICON-Förderverein finanziell möglich gemacht. Die inhaltliche Ausformung lag wieder bei Rudolf Bast und Hans Vorpeil, die Gestaltung bei den Pixelcowboys.“

Dass der Weg der Energie mit seinen historischen Fotos und erläuternden Texten auch den Neubürgern des Annaparks und deren Besuchern als Einführung in die industrielle Vorgeschichte ihrer neuen Heimat dient, wusste Geschäftsführer Harald Richter aus Gesprächen mit einigen Annaparkbewohnern zu berichten.

Fördervereinsaktivist Hans Vorpeil dachte bereits in die Zukunft: „Nun werde ich mit Rudolf Bast die Vorbereitung für den zweiten Bauabschnitt beginnen, der vom ENERGETICON auf das Plateau der Halde Anna (Noppenberg) führen soll.“ Natürlich wird der neue Eigentümer des Berges dabei einbezogen.  Baustein für Baustein entsteht das Gesamtbild der abwechslungsreichen Alsdorfer Freizeitlandschaft rund um die dominanten Anna-Halden. Planvoll nutzt die Stadt die Chancen, die ihr das Erbe des Bergbau bietet.

Großes Publikum für LVR-Dokumentationen!

LVR Filmabend im ENERGETICON - Foto: Stadt Alsdorf_2Frau Dr. Dagmar Hänel, Leiterin der Abteilung Völkerkunde des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte war sprachlos:  Entgegen der etwa 50 erwarteten Besuchern kamen weit über 200 ins ENERGETICON zum LVR-Filmabend. Im Rahmen der Veranstaltungen „25 Jahre nach dem Ende des Bergbaus“ führte Frau Hänel fachlich ein in zwei Dokumentarfilmen des LVR aus dem Jahr 1992 über die Kokerei Anna und über den Betrieb der Dampflok Anna 8. „Der große Zuspruch bestätigt mich darin, dass unsere Dokumentation regionaler Geschichte sehr wichtig ist, zumal wenn es um abgeschlossene Entwicklungsepochen, wie hier dem Steinkohlenbergbau, geht,“ stellte die Wissenschaftlerin fest.

Es waren auch Jugendliche und heutige Bewohner des Annapark-Geländes unter den faszinierten Zuschauern. Mit Staunen und großem Interesse ließen sie die vergangene Zeit der Bergbaustadt Alsdorf auf der Leinwand vor sich vorbeiziehen. „Sehr, sehr beeindruckend,“ kommentierte ein Neu-Alsdorfer, der nun dort seine Heimat hat, wo früher das Kraftwerk des Bergwerks gestanden hat. Heimatkunde in Reinkultur.  

Aus Platzgründen konnten leider nicht alle Interessierten an der Veranstaltung im großen Panoramaraum  teilnehmen, so dass Geschäftsführer Harald Richter eine Wiederholung des LVR-Filmabends für den 24. Mai, dann im Fördermaschinenhaus des ENERGETICON zusagte. Es werden auch bei dieser Gelegenheit wieder beide Filme als DVDs für nur 10 Euro erhältlich sein. Der Eintritt ist wiederum frei.

Halde Anna (Noppenberg) wechselt Eigentümer

Pressetermin Verkauf der Halde Anna an Prinz von Preußen_2Alsdorf/Herzogenrath - In Baesweiler oder Herzogenrath hat der Eschweiler Bergwerksverein (EBV) bereits vor Jahren seine Bergehalden verkauft, an die Städte selbst. Nun veräußert er auch in Alsdorf eine der drei Anna-Halden, allerdings nicht an die Stadt, sondern an Herrn Gert-Friedrich Prinz von Preußen, einem bekennenden Jäger, Förster und Umweltschützer. Es geht dabei um die höchste und jüngste Halde der Annabetriebe, die Halde Anna (Noppenberg) nebst der angrenzenden kleinen Halde Nordstern.

Für die Bürgermeister von Alsdorf und Herzogenrath, über deren Stadtgrenze sich der so genannte „Noppenberg“ erstreckt, kam diese Nachricht etwas überraschend, hatte Alfred Sonders doch in naher Zukunft deren Erwerb durch Alsdorf in Vorbereitung. Ein Vorkaufsrecht hatten die Kommunen jedoch nicht.

Christoph von Den Driesch stellte jedoch fest, dass kommunales Eigentum nicht zwingend erforderlich sei. Entscheidet sei vielmehr, dass der neue Eigentümer die freizeitlichen Nutzungsvorstellungen der beiden Städte mittrage. „Dies ist erfreulicher Weise der Fall!“ stellte Bürgermeister Sonders fest und erläuterte die besondere Bedeutung gerade dieses Berges für ein regionales Tourismuskonzept im Aachener Nordraum. Von dort oben habe man einen einmaligen Panoramablick über das gesamte ehemalige Wurmrevier und weit darüber hinaus, da das Haldenplateau nicht zugewachsen sei.

Beide Bürgermeister betonten, dass weder Herzogenrath noch Alsdorf vor hätten, die Halde zu „verrummeln“, vielmehr gehe es um eine naturverträgliche Öffnung des Berges, für die Öffentlichkeit, um sanften Tourismus. Dem Naturschutzgedanken soll Rechnung getragen werden, aber Respekt vor der Natur könne der Bürger nicht erlernen, wenn man ihn aus der Natur aussperre.

Prinz von Preußen unterstützte die Ausführungen der Bürgermeister und kündigte an, gegen Vandalismus an der Natur durch Off Roadbiker, Quad-Fahrer oder auch durch Hinterlassen von Wildem Müll konsequent vorzugehen, „nicht nur als Ordnungswidrigkeit nach Naturschutzrecht, sondern auch strafrechtlich als Sachbeschädigung mit Schadenersatzklagen“. Er habe die Halden nicht mit der Absicht auf Wirtschaftlichkeit erworben. Bei derartigen Immobilien müsse man über Generationen hinaus denken. Prinz von Preußen erwägt alte Apfelsorten entlang eines Weges zu pflanzen.

Pressetermin Verkauf der Halde Anna an Prinz von Preußen_3

Der neue Eigentümer sprach davon, dass er sich bei seinen Besuchen auf der Halde regelrecht in dieses Stück raue Natur verliebt habe. Er unterstütze auch die monatlichen Führungen des ENERGETICON auf den Berg als Beitrag zum besseren Verständnis für die Schönheit der Natur.

Neu: Blickpunkt Hauptschacht

Blickpunkt Hauptschacht - Foto Stadt Alsdorf_2Der Pro ENERGETICON-Förderverein hat einen weiteren Baustein zum Ausbau der der Angebote des Energie-Erlebnis-Museums beigesteuert:

Auf der Besucherplattform des Fördergerüstes Hauptschacht illustrieren nun zwei große Fotografien, die von diesem Standort erstellt wurden, die gewaltigen Veränderungen, die das Annagelände in nur 25 Jahren erfahren hat. Ist auf dem einen das Verbundbergwerk Anna in vollem Betrieb mit mächtigen Übertagebauten und Rauchschwaden zu sehen, so stellt das andere Bild den heutigen Zustand mit dem großflächigen Annapark, den neuen Erschließungsstraßen und vielen Neubauten das neue Leben auf Anna dar.

Künftige Besuchergruppen, die an einer vom ENERGETICON organisierten so genannten Annapark-Führung teilnehmen, erfahren auf diese Weise noch plastischer den Wandel in Alsdorfs Mitte. Zusätzlich focussieren Objektbetrachter den Blick der Besucher auf besondere Merkmale der Region (Bergehalden, Kraftwerke etc.).

Die Initiative für diese besucherfreundlichen Ergänzungen ging von den Fördervereinsmitgliedern Vorpeil und Bast aus. Ihre Umsetzung  ermöglichten Tourismusfördermittel der StädteRegion Aachen und des Pro ENERGETICON e.V.. Die Pixelcowboys erledigten die grafische und technische Realisierung. 

Foto: Stadt Alsdorf

 

 

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