DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain

DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE

Die Sonne: Unser energetisches Zentralgestirn

DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE

Solare Energieschatzkammer in der Schmiede

DIE GESCHICHTE DES FOSSIL-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Als das ENERGETICON noch ein Bergwerk war: das ehemalige Steinkohlenbergwerk Anna II

DIE GESCHICHTE DES FOSSIL-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Tagebau Inden

ENERGIEWENDE

Solarkraftwerk vor dem Braunkohlekraftwerk Weisweiler

DIE GESCHICHTE DES REGENERATIV-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Solarturm-Kraftwerk der DLR in Jülich. Foto: DLR

DIE GESCHICHTE DES REGENERATIV-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Regenerative Energien im OG-Kaue © Foto: T. Mayer

TAGUNGSORT ENERGETICON

Kongress des Fraunhofer Instituts für Lasertechnik ILT, Aachen

KLASSIK IM ENERGETICON

Mai Klassik Festival

JAZZ IM ENERGETICON

Samuel Schürmann und SWING IT

THEATER IM ENERGETICON

GRETA - das junge Grenzlandtheater Aachen

DIE GEBÄUDE DES ENERGETICON

Fördermaschinenhaus, Schmiede und Kaue © Foto: T. Mayer

BISTRO EDUARD

Die kulinarische Adresse im Schmiedegebäude des ENERGETICON

Moderne CSP-Technik für das ENERGETICON

Solaranlage aus Herzogenrath_2Der Solaringenieur Günther Kunz machte es möglich :  Er spendet dem ENERGETICON ein Exponat, das den modernsten Stand der Solarthermie wiederspiegelt. „Wiederspiegelt“ ist hier wörtlich zu nehmen, besteht die Rinnenkollektor-Anlage doch aus drei großen gewölbten, steuerbaren Spiegeln, die das Licht der Sonne bündeln und konzentriert auf einen mittig angeordneten Receiver reflektieren. „Das ist ein richtiges Sonnenkraftwerk,“ bezeichnet Kunz die Anlage und übersetzt CSP mit concentrated solar power (konzentrierte Sonnenenergie).

Die Anlage stand vier Jahre in Herzogenrath, konnte dort jedoch wegen steuerungstechnischer Probleme im Bereich der Focusierung nicht in Betrieb genommen werden. „Für uns kein Problem,“ sagt Geschäftsführer Harald Richter, „ im Kontext der ENERGETICON-Ausstellung soll das Modul lediglich das physikalische Prinzip der CSP-Technik demonstrieren.“ Kunz und Richter lassen noch offen, ob in einem späteren Schritt, die Anlage doch noch in praktischen Betrieb gehen soll. Im ENERGETICON findet die Anlage ihren Platz im Außenausstellungsbereich, der sich mit regenerativen Energiewandlertechniken befasst.

Die Finanzierung des aufwändigen Transports von Herzogenrath nach Alsdorf sponserte der Energieversorger Enwor. Pressesprecherin Ina Albersmeier : „ Wir fördern das ENERETICON gerne, da es als außerschulischer Lernort junge Menschen an energietechnische Berufsfelder heranführt.“ Ragnar Migenda, technischer Beigeordneter der Stadt Herzogenrath unterstreicht dies :  „ Als Gesellschafter der ENERGETICON gGmbH waren wir gerne bereit die Translocierung verwaltungsseitig zu unterstützen.“

Günther Kunz stellt dem ENERGETICON ebenfalls in Kürze zu Demonstrationszwecken zwei weitere solarthermische Aggregate zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um eine Fresnelsteuerung und um eine weitere CSP-Anlage mit gedoppelter Reflektionstechnik. „Das ENERGETICON war immer als wachsendes Projekt konzipiert,“ erinnert Richter an dessen Ursprünge, „auch im Ausstellungsbereich Windenergie wird sich bald noch etwas tun.“

Sterben einmal ganz anders

Sebastian Gramss Ein Jazzkonzert zum Thema „Streben und Sterben“ der Menschen. Was mochte dieser Abend wohl bringen? Würde das Thema Bedrückung auslösen, würde man den Konzertsaal traurig, oder gar deprimiert verlassen?  Alles andere als das: Es wurde ein Jazzabend der Extraklasse, besinnlich, berauschend, aufregend, sentimental und freudig … etwas von alledem. Anfängliche Neugier und Offenheit des Publikums verwandelten sich während der Performance in Begeisterung. 

Zu hören  war eine erstklassige Band der Bandleader, ein Quartett, das seine Instrumente in meisterlicher Art und Weise zu bedienen und damit sein Publikum zu fesseln wusste. Das Konzert „The great divide“ mit dem Sebastian Gramss Quartett war ein gnadenlos professioneller Hochgenuss für Jazzfans. Stilistisch wohl dem Modern Jazz am nächsten, nutzen die vier Aktivisten die volle Bandbreite des Jazz.

Die vier Instrumemntalisten, Sebastian Gramss (Kontrabass), Angelika Niescier (Saxophon), John-Dennis Renken (Trompete/Elektronik) und Christian Thome (Schlagzeug/Elektronik) hatten sich mit dem Thema „Streben und Sterben“ ein schwieriges Thema vorgenommen, mit dem sich Künstlergenerationen seit Jahrtausenden befassen. Angelehnt an entsprechendes klassisches Material aus Literatur und Musik verfremdeten die Kölner Jazzer beispielsweise Werke von Franz Schubert, Modest Mussorgski oder Antonin Dvorak, nutzten deren Material als Inspiration für eigenes Spiel und ließen dabei ihren großartigen solistischen Fähigkeit freien Lauf.

Sebastian Gramss

Die Musiker, unter denen sich mit Gramss und Niescier zwei veritable Echopreisträger befanden, führten ihre Instrumente spieltechnisch und mit außergewöhnlichen Klangfarben an deren Grenzen. Sie ließen sie schreien und flüstern, oder Trauer und Freude, Melancholie und sprühende Lebensfreude ausdrücken. Sensibler Einsatz wohldosierter elektronischer Klänge, fernab jedweder Effekthascherei, ergänzte die ansonsten akustische Instrumentierung. Für den guten Ton sorgte erneut Veranstaltungstechniker Michael Rütten.

Das Konzert machte einmal mehr deutlich, dass gerade bei improvisierter Musik Klang, visuelles Erlebnis und der Spielort zusammenkommen müssen um sich zu einem künstlerischen Gesamterlebnis zu vereinen. Musik, speziell frei gespielte Musik, ist Zeitkunst, die sich auch die beste Plattenaufnahme nicht wirklich reproduzieren lässt. Sie ist situativ, gebunden an die Stimmung der Akteure, an den Spielort und den Moment in dem sie entsteht. Bei „The great divide“ stimmte alles. 

Viel Lob von Musikern und Publikum gab es, zur großen Freude von ENERGETICON-Geschäftsführer Harald Richter, wieder für Optik, Akustik und Gesamtatmosphäre der Spielstätte im Fördermaschinenhaus : „Traumhafte Location“ (Angelika Nieszier), „unglaubliches Klangvolumen,“ (John-Dennis Renken), „die Musik erhält durch diesen Rahmen noch einmal einen besonderen Kick“ (ein Erstbesucher), „dieser Ort hat immer wieder eine nahezu mystische Energie“ (eine bekennende Mehrfachbesucherin). 

Die Mitglieder des Quartetts haben -nach eigenem Bekunden- trotz aller weltweiten Aktivitäten zum Beispiel in Indien, Vietnam, Afrika oder USA, ihr künstlerisches und persönliches Zuhause in der lebendigen Kölner Szene.  

 

Info:

Mit dem Konzert von Lucas Leidinger & Strings, bringt die Kulturgemeinde Alsdorf unter Federführung von Geschäftsführer Erdmann Löven nach dem Gramss Quartett nun am 22. Oktober das nächste „Kölner Baby“ auf die Bühne des Fördermaschinenhauses im ENERGETICON. Der Vorverkauf hierfür läuft bereits (www.energeticon.de/Kultur).

 

Vorfreude auf MAI-KLASSIK 2017

Intendant und musikalische Leitung Mai Klassik: Prof. Hans-Christian Schweiker_2Freunde und Freundinnen guter Kammermusik dürfen sich freuen :  Die Termine sind sicher, die Musiker sind gebucht und das musikalische Programm steht kurz vor der Fertigstellung. Intendant Professor Hans-Christian Schweiker hat in den zurückliegenden Monaten die drei Konzerte des  7. Mai-Klassik Festivals im kommenden Jahr konzipiert. Er verspricht wieder drei „glanzvolle Events“. „Und wie immer wird es eine spannungsvolle Mischung geben von Bekanntem und Neuem,“ kündigt der künstlerische Leiter an. Typisch Mai-Klassik eben.

Allein die Namen der beteiligten Musiker-/innen lassen Großes erwarten :  Roland Glasel, Sebastian Hamann, Franziska Hölscher,  Hyun-Jung Kim-Schweiker, Detmar Kurig, Stephan Picard, Martin Spangenberg und natürlich Hans-Christian Schweiker selbst. Dem erfahrenen Besuchern des Alsdorfer Kammermusikfestivals sind einige sicherlich in bester Erinnerung aus vorausgegangenen Konzerten, andere betreten zum ersten Mal die Bühne des ENERGETICON.

Mit den drei Tagen des kommenden Festivals am 12., 13. und 14. Mai 2017 umfasst diese städteregional einzigartige kammermusikalische Reihe im Festivalformat bereits 21 Konzerte !  „Sobald es geht werden wir den Vorverkauf beginnen. Schauen Sie immer einmal wieder unter `Kultur` auf die Homepage des ENERGETICON,“ ermuntert Geschäftsführer und Festivalveranstalter Harald Richter. 

Von fossil zu regenerativ

GrEEN-Baubeginn_2-das GrEEN-Projekt des ENERGETICON startet- 

Was lange währt, wird endlich gut, heißt es; eine Weisheit, die bestens auf das Grubenwasserthermieprojekt GrEEN (Grubenwasserenergie für das Energeticon) der ENERGETICON gGmbH anwendbar ist. Bereits seit 2009 läuft die komplizierte Entwicklung dieses innovativen Projektes, bei dem aus warmem Grubenwasser des alten Eduardschachtes von Anna II Raumwärme für die Gebäude des Alsdorfer Energie-Erlebnismuseums gewonnen werden soll.

Im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit der Projektbeteiligten und Projektförderer markierte die veranstaltende ENERGETICON gGmbH als Projektträgerin den tatsächlichen Baubeginn vor Ort. Staatsekretär Peter Knitsch, der den urlaubenden NRW Umweltminister Johannes Remmel vertrat, hob in seinem Statement die landespolitische Bedeutung von GrEEN hervor: „Mit großem Interesse wartet die Landesregierung auf die Ergebnisse des Alsdorfer Geothermieprojekts. Wenn es die Erwartungen erfüllt, kann es als Blaupause für zahlreiche Schächte im Ruhrgebiet genutzt werden.“ Gerade in NRW bestehe die Chance Hinterlassenschaften des Bergbaus in  zukunftsfähige Quellen regenerativer Energieversorgung umzuwandeln :  „Aus fossilen werden regenerative Energiequellen ! Die lange Planungsphase ist bei komplexen Projekten durchaus üblich“, tröstete Knitsch die Projektentwickler, „ dafür laufen sie danach umso reibungsloser.“

GrEEN-Baubeginn_3

 

Professor Kurt Schetelig, Seniorchef des leitenden Ingenieurbüros Heitfeld / Schetelig, erläuterte die technische Vorgehensweise von GrEEN : Mit einer in die Wassersäule des Schachtes eingebrachten Monosonde werde dem temperierten Gruben- / Grundwasser Wärme entzogen, die dann über einen Wärmetauscher mit nachgeschalteter Wärmepumpe der Heizungszentrale des Energiemuseums zugeführt werde. Schetelig wies ebenfalls auf die  Umnutzung ehemaliger Bergbauinfrastruktur als eine besondere Form der nordrheinwestfälischen Energiewende hin. Das Land messe diesem Baustein eines künftigen Energiemixes hohe Bedeutung zu.

GrEEN-Baubeginn_4   GrEEN-Baubeginn_5

Bürgermeister Sonders als amtierender Vorsitzender der ENERGETICON Gesellschafterversammlung erinnerte an die Beharrlichkeit, die Geschäftsführer Harald Richter über lange Jahre in das GrEEN-Projekt, bis hin zum heutigen Baubeginn, investiert habe. Sein Dank galt insbesondere dem Landesumweltministerium und der Bezirksregierung Arnsberger (Fördergeber, bergrechtliche Begleitung), dem RWE (Kofinanzierung) und dem EBV (Schachteigentümer). Daneben hatten auch die Innovationsregion Rheinisches Revier, der Landschaftsverband Rheinland und die StädteRegion Aachen Vertretungen nach Alsdorf entsandt. Sonders freute sich besonders herzlich über die Anwesenheit der drei alten Bergleute des Arbeitskreises Bergbau im ENERGETICON, die stilgerecht im Kittel erschienen waren :  „Eure Arbeit in der Bergbauzeit bekommt durch GrEEN noch einmal neuen Sinn !“

Eisenbahnen des Bergbaus

Eisenbahnen des Bergbaus_2Ohne Probleme erklommen die 20 Besucher aus der Region die Führerstände von Anna 8 oder der „Feuerlosen“. Der Aachener Zeitungsverlag und das ENERGETICON  hatten zu „Sommertouren im Nordkreis“ eingeladen. Drei Übertage- und zwei Untertageloks waren die Stars und die Ziele dieser speziellen Sommertour nach Alsdorf.

Zunächst aber folgte die interessierte Besucherschar dem hoch informativen Film „Anna N.8 unter Dampf“, den der Landschaftsverband Rheinland 1992 gedreht hatte. Mitautor Dieter Diesinger vom Pro ENERGETICON e.V. erläuterte vorab die Grundzüge der Entwicklung des Eisenbahnwesens im ehemaligen Aachener Steinkohlenrevier. Dr. Georg Kehren, Vorsitzender des Bergbaumuseumsvereins Grube Anna II, in dessen Eigentum die ausgestellten Bahnfahrzeuge stehen, betonte wie wichtig es sei bei den jungen Generationen geschichtliches Bewusstsein, auch technikgeschichtliches Bewusstsein wach zu halten, oder erst zu wecken.  

Eisenbahnen des Bergbaus_3

Fachinformationen vermittelte der ehemalige Rangiermeister Josef Rieger im Führerstand der Dampflok Anna 8. Dieter Diesinger stand für Erläuterungen an und in der „Feuerlosen“ zur Verfügung. Und in der Untertagestrecke 1  wartete der ehemalige Oberingenieur des EBV, Werner Sprenker, mit Ausführungen zur dort ausgestellten Einschienenhängebahn auf, die auf seine Erfindungsgeist Ende der Fünfzigerjahre zurück geht.  Nicht zuletzt wusste Bergassessor Fritz Ebbert vom Arbeitskreis Bergbau des ENERGETICON  kundig Fragen von Besuchern zu ausgestellter Untertagetechnik zu beantworten.

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„Insgesamt eine schöne Aktion,“ resümierte Geschäftsführer Harald Richter, „die wieder gezeigt hat, dass das ENERGETICON immer wieder erfolgreich mit neuen Angeboten auf seine Besucher zugeht.“ Dank galt dem Aachener Zeitungsverlag für Initiative und organisatorische Unterstützung beim „Eisenbahntag“ im Alsdorfer Energie-Erlebnismuseum.

 

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