DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain

DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE

Die Sonne: Unser energetisches Zentralgestirn

DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE

Solare Energieschatzkammer in der Schmiede

DIE GESCHICHTE DES FOSSIL-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Als das ENERGETICON noch ein Bergwerk war: das ehemalige Steinkohlenbergwerk Anna II

DIE GESCHICHTE DES FOSSIL-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Tagebau Inden

ENERGIEWENDE

Solarkraftwerk vor dem Braunkohlekraftwerk Weisweiler

DIE GESCHICHTE DES REGENERATIV-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Solarturm-Kraftwerk der DLR in Jülich. Foto: DLR

DIE GESCHICHTE DES REGENERATIV-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Regenerative Energien im OG-Kaue © Foto: T. Mayer

TAGUNGSORT ENERGETICON

Kongress des Fraunhofer Instituts für Lasertechnik ILT, Aachen

KLASSIK IM ENERGETICON

Mai Klassik Festival

JAZZ IM ENERGETICON

Samuel Schürmann und SWING IT

THEATER IM ENERGETICON

GRETA - das junge Grenzlandtheater Aachen

DIE GEBÄUDE DES ENERGETICON

Fördermaschinenhaus, Schmiede und Kaue © Foto: T. Mayer

BISTRO EDUARD

Die kulinarische Adresse im Schmiedegebäude des ENERGETICON

GRETA fasziniert … wie immer!

GRETA im ENERGETICON 2016Manchmal kann man die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören, manchmal entlädt sich die angespannte Konzentration in einer vielhundertfachen Lachexplosion des jungen Publikums … und wer genau hinschaut sieht auch das ein oder andere Tränchen auf den Wangen der faszinierten Theaterbesucher. GRETA, das Junge Grenzlandtheater der StädteRegion Aachen, hat es mal wieder geschafft die Teenies mehrerer regionalen Schulen in seinen Bann zu ziehen. Die Akteure auf der Bühne verstehen die Gefühlslagen ihres Publikums … und das Publikum fühlt sich verstanden. Besser kann Theater nicht funktionieren !

„Meeting Joint“ heißt das Theaterstück, das unter der erfahrenen Leitung der Theaterpädagogin Anja Geurtz im großen Saal des ENERGETICON Fördermaschinenhauses vier Tage mit mehreren Vorstellungen über die Bühne geht. Pädagogin Geurtz und der Autor des Stücks, Mirjam Neidhart, haben es mal wieder geschafft, die Jugendlichen bei ihren Alltagsfragen, Alltagsgefühlen, Sehnsüchten und Unsicherheiten anzusprechen.

Ein köstliches Theaterstück um Freundschaft, Träume und natürlich ums Verlieben. Es geht ums Dazugehören oder ums Außenseitersein, um das Lösen von der Familie, ein bisschen auch ums Kiffen. Geniales Zielgruppentheater auf den Punkt ! Großartig, dass es dem Jungen Grenzlandtheater immer wieder gelingt, ohne zu moralisieren, junge Leute aus ihrer Smartphone- oder Computerstarre heraus, und mit viel Verständnis für deren Lebenslagen, in die Theaterwelt wirklicher Gefühle und tatsächlicher Erlebnisse zu holen. Ein hoch emotionales Gemeinschaftserlebnis, das vielen Kids in der Medienvereinsamung leider in der heutigen Zeit abhandengekommen ist…

GRETA im ENERGETICON 2016

Ein ganz großes Dankeschön des ENERGETICON-Teams dafür an Anja Geurtz, die perfekten Schauspieler und nicht zuletzt an das Bildungsbüro der StädteRegion, das mit der Bildungszugabe die Theaterbesuche für Schulen der StädteRegion finanziell erst möglich macht.

Klang-Bilder einer Ausstellung

ESO 2016_2Es war das dritte Konzert des Euregio-Saxophone-Orchestra im ENERGETICON, und es war das (bisher) beste ! Sein Titel „Saxo 200 + 2“ verweist auf den 202. Geburtstag von Adolphe Sax, dem belgischen Erfinder des Saxophons. Unter dem Dirigat von Yannick Plumacher begeisterten 45 Saxophonisten aus den drei Ländern der Euregio Maas/Rhein ihre Zuhörer im voll besetzten Konzertsaal des ENERGETICON. Das Euregio-Saxophone-Orchestra (ESO) hat inzwischen eine feste und wachsende Fangemeinde. Der junge Dirigent, selbst enthusiastischer Saxophonist, hat die große Zahl der Orchestermitglieder und die sieben Gruppen verschiedener Saxophontypen, in etwas mehr als einem Jahr seiner Leitung   zu einem noch homogeneren Klangkörper entwickelt.

Im stilistisch breit gefächerten Programm zwischen klassischen, jazzigen und Rock-/ Popstücken fand jeder Zuhörer seine Lieblingsmusik. Musik mit Marschmusikcharakter, melancholische Melodien oder auch heitere Stücke zeigten in überzeugender Weise die große Bandbreite der interpretatorischen Möglichkeiten eines großen des Saxophonorchesters. Von „Gabriellas Song“ über „Yesterday“, „Summertime“ oder „Mercy, mercy“ spannte sich der musikalisch /stilistische Bogen der Stücke. In deren Entstehungsgeschichte führte Claudia Baumsteiger mit sympathischen Zwischenmoderationen ein. Großflächige Videoprojektionen mit flämischen und französischen Übersetzungen der Moderationen, sowie Bild- und Filmeinspielungen rundeten das Konzert zu einer Audio-/ Videoperformance.

ESO 2016_3

Acht der 45 Musiker und Musikerinnen des ESO wagten sich an die Vertonung besonders schwierigen, klassischen Materials : Bilder einer Ausstellung von Modest Petrowitsch Mussorgsky.  Die Tonmalerei zu Klangbildern gelangen Ihnen aufs Vortrefflichste !  Zart beschwingte Klänge der Sopransaxofonisten Annik Henquet („Die Tuilerien“) und fulminante Tutti des ganzen Orchesters („Das große Tor von Kiew“) zauberten eine bunte Folge farbiger Hörbilder. Die immense Dynamik eines so groß besetzten Orchesters bildete mit Leichtigkeit die äußerst unterschiedlichen Charaktere der „Bilder“ ab. Mit frenetischem, minutenlangem Applaus dankten die Zuhörer den Musikern für diese großartige Leistung. Wie bei allen Konzerten im Fördermaschinenhaus des ENERGETICON, war die hervorragende Akustik des Saales hilfreich für den überwältigenden Klangeindruck.

Der veranstaltenden Alsdorfer Kulturgemeinde und der ENERGETICON gGmbH war es mit „Saxo 200 + 2“ gelungen viele neue Interessenten für diese außergewöhnliche, monoinstrumentale Orchesterform zu gewinnen. Publikumsmeinungen wie … Spitzenhaft ! Unglaublich guter Klang ! Diesen runden Sound hatte ich nicht erwartet ! Ein wunderbares Konzert ! … waren die Regel und motivierten Orchestermanager Eric Chavet und ENERGETICON Geschäftsführer Harald Richter noch am gleichen Abend dazu, „Saxo 200 + 3“ im November 2017 zu planen. Fortsetzung folgt.

Danke Werner Sprenker!

Werner SprenkerWerner Sprenker war Bergmann und Ingenieur mit Leib und Seele. Noch in den letzten Tagen seines Lebens erstellte er gemeinsam mit zwei anderen Senioren des hiesigen Arbeitskreises Bergbau eine Chronik über die Geschichte der ehemaligen Grube Anna II. Sie wird im kommenden Jahr erscheinen. Die große Zeit der Steinkohle und das Erbe des Bergbaus an die junge, an die postmontane Generation zu vermitteln war Kollege Sprenker ein zutiefst empfundenes Anliege. Zunächst im Bergbaumuseumsverein und später dann im ENERGETICON engagierte er sich für dieses Ziel. Werner Sprenker hat entscheidenden Anteil an der Gestaltung des Bergbauteils der ENRGETICON-Ausstellung. Als ausgewiesener Vertreter der Kohlezeit zeigte der Ingenieur Sprenker dennoch große Offenheit für die Wende hin zu den erneuerbaren Energien. Sein höflich-freundliches Wesen, seine bescheiden-zurückhaltende Art halfen oft in Konfliktsituationen Brücken zu bauen. „Unser Senior“, wie wir ihn liebevoll nannten, wird uns fehlen, als Mensch, als Fachmann und väterlicher Freund.

Das ENERGETICON-Team

  

Werner Sprenker

Erinnerungsstätte für den dunkelsten Tag Alsdorfs

Erinnerungsstätte_2Auch wenn er schon 86 Jahre zurückliegt, er schwebt auch heute noch wie ein Trauma über der Stadt Alsdorf, der 21. Oktober 1930. Die Katastrophe einer Schlagwetterexplosion auf Anna II raubte 271 Bergleuten das Leben, 300 erlitten Verletzungen. Das umstürzende Fördergerüst des  Eduardschachts zertrümmerte große Teile des Kauengebäudes mit Bürotrakt, und erschlug dabei unter anderem den Betriebsführer Übertage August Kleine, der dort sein Büro hatte.

Nur 30 Meter vom Unglücksschacht entfernt, in der ehemaligen Schwarzkaue, hat nun der Förderverein des ENERGETICON eine Erinnerungsstätte für dieses dramatische Ereignis Alsdorfer Stadtgeschichte aber auch allgemeiner Bergbaugeschichte errichtet. Die zweiteilige Installation besteht einerseits aus einer Gedenktafel mit den Namen der damals Verstorbenen und andererseits aus einem Großmosaik des seinerzeit renommierten Künstlers Wilhelm Geißler aus Köln. Geißler schuf dieses beeindruckende Untertagemotiv 1934. Das Werk hat im ENERGETICON nun seinen endgültigen Bestimmungsort erreicht, nachdem es über Jahrzehnte in den Gymnasien der Stadt Alsdorf (Gymnasium Brotfabrik, Neues Gymnasum Ofden) installiert war. Anstelle eines weiteren Umzugs in das künftige Gymnasium am Annapark, fand das Kunstwerk nun den Weg an den Ort der Katastrophe.

 

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Fördervereinsvorsitzender Alfred Sonders bedankte sich bei Ideengeber Hans Vorpeil, der von Lokalhistoriker Rudolf Bast und der Medienagentur Pixelcowboys unterstützt wurde. Sein Dank galt auch den Sponsoren RWE-Innogy, GSG GS, Sparkasse Aachen und den ausführenden Firmen. Der Knappenchor des Bergbaumuseumsvereins gab der Einweihungsfeier mit Gesangsbeiträgen den festlichen Rahmen.

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Mosaik und Gedenktafel sind nun Teil des ENERGETICON-Ausstellungsparcours und können von Besuchern insbesondere im Rahmen der monatlichen Steigerführungen besichtigt werden.  Der unmittelbar benachbarte Raum „Bilder der Arbeit“ zeigt zudem Bilder vom Unfallort und der Bestattung der Opfer. Ein Grund mehr das Alsdorfer Energie-Erlebnismuseum an der Konrad-Adenauer-Allee zu besichtigen. ENERGETICON Geschäftsführer Harald Richter begrüßte die Einrichtung dieser neuen Ausstellungsattraktion :  „Der Unfallschacht liegt mitten im ENERGETICON. Wir haben daher einen besonderem Bezug zu dieser Tragödie und daher auch eine besondere Verpflichtung, diese in Erinnerung zu halten.“

 

Jazz meets classic: Fusion perfekt!

Lucas Leidinger im ENERGETICON_2Welche Musik entsteht, wenn ein „klassisches“ Jazztrio auf ein klassisches Streicherquartett trifft, wenn beide „Bands“ zu einem Ensemble verschmelzen? Wie dies klingt erfuhren die Zuhörer des jüngsten Konzerts, dass die Kulturgemeinde Alsdorf und die ENERGETICON gGmbH im großen Saal des Fördermaschinenhauses veranstalteten. Um es vorweg zu nehmen:  Es war ein Musikerlebnis voller Spannungen, Musik genialer Kontraste, mal harmonisch versöhnlich, mal ruppig dissonant.

Der 28 Jahre junge Kölner Jazzpianist Lucas Leidinger hatte Matthias Akeo Nowak (kb) und Etienne Nillesen (perc) seines Jazztrios, und das bekannte Kölner Streicherquartett ALinde mit Eugenia Ottaviano (v), Guglielmo Dandolo Marchesi (v), Christoph Zander (br) und Hugh Mcgregor (vc)  um sich versammelt. Mit Italien, Großbritannien und Deutschland waren damit drei europäische Nationen im Ensemble vereint. „Eine schöne Erfahrung Europa in harmonischer Kooperation zu erleben,“ stellte ein Besucher fest. „Lucas Leidinger Trio & Strings“ war der neutrale Titel des Konzertes, bei dem alle Kompositionen aus der Feder Leidingers stammten.

Neben aufwühlenden Klangmalereien wie „Broken glas“ oder „Barking trees“ setzte die Programmfolge auch „versöhnliche Klänge“ (Leidinger) wie beispielsweise „The march oft he ants“. Das insgesamt vom Alter her sehr junge Ensemble zeigte neben sympathisch unbefangener Spielfreude auch tiefe Emotionalität bei spieltechnischer Perfektion. Lucas Leidinger verstand es immer wieder in freundlichen Zwischenmoderationen die Stücke auf persönliche Erlebnisse, insbesondere in seiner Kopenhagener Zeit, zu stellen.

Mit „Fusion als Grundidee des ENERGETICON-Kulturprogramms“ begründete Harald Richter, Geschäftsführer des ENERGETICON, die Auswahl des Konzertes :  Hatte vor zwei Monaten  das Sebastian Gramss Jazz-Quartett Zitate klassischer Werke in Jazzformate gewandelt, so zeigte bereits die Instrumentierung des Leidinger-Septetts eine andere Form von klanglich / kompositorischer Fusion: Dominierten in einigen Passagen harmonisch dichte, an Klassikmotive erinnernde Streichersätze, so zeigten andere groovendes Jazz-Feeling.

Lucas Leidinger im ENERGETICON_3

Wie stets bei ENERGETICON-Konzerten sorgten auch an diesem Abend neben den musikalischen Highlights die inspirierende Atmosphäre und die wunderbare Akustik des Fördermaschinenhauses für ein begeistertes Publikum. „Dieser Spielort verlangt nach hochwertigen Musikformaten“, kündigte Geschäftsführer Erdmann Löven künftiges Engagement seiner Kulturgemeinde an.  

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