DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain Hilfslidemain

DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE

Die Sonne: Unser energetisches Zentralgestirn

DIE GESCHICHTE VON SONNE & ERDE

Solare Energieschatzkammer in der Schmiede

DIE GESCHICHTE DES FOSSIL-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Als das ENERGETICON noch ein Bergwerk war: das ehemalige Steinkohlenbergwerk Anna II

DIE GESCHICHTE DES FOSSIL-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Tagebau Inden

ENERGIEWENDE

Solarkraftwerk vor dem Braunkohlekraftwerk Weisweiler

DIE GESCHICHTE DES REGENERATIV-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Solarturm-Kraftwerk der DLR in Jülich. Foto: DLR

DIE GESCHICHTE DES REGENERATIV-INDUSTRIELLEN ZEITALTERS

Regenerative Energien im OG-Kaue © Foto: T. Mayer

TAGUNGSORT ENERGETICON

Kongress des Fraunhofer Instituts für Lasertechnik ILT, Aachen

KLASSIK IM ENERGETICON

Mai Klassik Festival

JAZZ IM ENERGETICON

Samuel Schürmann und SWING IT

THEATER IM ENERGETICON

GRETA - das junge Grenzlandtheater Aachen

DIE GEBÄUDE DES ENERGETICON

Fördermaschinenhaus, Schmiede und Kaue © Foto: T. Mayer

BISTRO EDUARD

Die kulinarische Adresse im Schmiedegebäude des ENERGETICON

Eduards wechselvolle Energiegeschichte

 Die Geschichte des Eduardschachtes als verschiedenartige Energiequelle ist sehr bewegt:

  • Abgeteuft wurde er seit 1904. Eduard diente Jahrzehnte der Grube Anna II als Förderschacht des fossilen Energieträgers Steinkohle. Namensgeber war der Vorstandsvorsitzende der EBV AG von 1898 – 1909 Eduard von Oppenheim.
  • Im Oktober 1930 war er Ort eines grässlichen Bergbauunfalls mit über 270 Toten.
  • Nur sieben Monate später, nach raschem Wiederaufbau, lief die Förderung wieder an.
  • Nach Zusammenlegung der beiden Gruben Anna I und II diente der Eduardschacht seit 1957 nicht mehr als Förderschacht. Haupt- und Franzschacht auf Anna I  übernahmen seine Förderleistung.
  • Eduards Methangasabsaugung (CH 4-Anlage) lieferte seit Ende der 1960er Jahre Gasenergie für die Befeuerung der Kokerei Anna. 
  • Bis zur Stilllegung des Reviers im Jahre 1992 diente er nur noch dem Materialtransport und der Personenseilfahrt sowie weiterhin als Schacht für Bewetterung und Wasserhaltung.
  • Im Februar 1994 erfolgte der Abriss seines Fördergerüstes mit anschließender Verfüllung bis zur 153m Sohle im März. Die Gasabsaugungsanlage und die Wasserhaltungseinrichtungen von Eduard waren bis zum Ende seiner Verfüllung aktiv.
  • Der Schacht erhielt anschließend eine so genannte Protegohaube, die das Gas-/ Luftgemisch bei ansteigendem Grubenwasser kontrolliert austreten lässt. Eine Zaunanlage umgrenzt den zugehörigen Sicherheitsbereich.

(Quelle: Heinz Knisch † 2016, Erinnerungen an Anna, Alsdorf 1997)

  • Beginnend 2002 wurde für etwa drei Jahre dieses Gas-/ Luftgemisch des Eduardschachtes energetisch zur Verstromung und Raumwärmerzeugung in einem mobilen Grubengas-Blockheizkraftwerk genutzt. Eduard war wieder fossil getragene Energiequelle.
  • In einigen Jahren wird der normale Grundwasserstand erreicht sein.
  • 2016 begannen die vorbereitenden Ingenieurarbeiten am geothermischen Pilotprojekt GrEEN. Der Eduardschacht wird erneut zur Energiequelle, dieses Mal allerdings regenerativ.
  • 2017 konnten unerwartete technische Probleme im Schacht konzeptionell und finanziell gelöst werden. Es erfolgte der Einbau von Wärmetauscher, Wärmepumpe und Pufferspeicher in die Heizzentrale.
  • Anfang 2018: Bohrarbeiten zum Erstellen eines Zugangs durch den Betonverschluss des Schachtes (153 m). Einbau von Hüllrohren ni das anstehende Grubenwasser.
  • April 2018: Einführen der Monosonde in die Wassersäule des Schachtes (bis zu 850 m).
  • April 2018  Informationsbesuche des NRW Energieministers Prof. Dr. Andreas Pinkwart und vom Rektor der Fachhochschule Aachen Prof. Dr. Markus Baumann
  • Juni 2018: Installation Messeinrichtung und Zementierung der Sonden
  • Juli 2018: Durchführung des Thermal Response Tests (mit Begleitung der RWTH)
  • Juli 2018 :  Einbau des Anschlussbauwerks
  • Juli 2018 :  Wiederaufsetzen der Protegohaube
  • Anna II - Eduard als Förderschacht (1965)
  • Februar 1994: Abriss Schacht Eduard
  • Protegohaube
  • Grubengasnutzung
  • Prinzipskizze GREEN
  • Bohrbeginn für Sondenrohr
  • Pegelmessleitung (rechts), GREEN-Sondenrohr und Entgasungsleitung ohne Protegohaube (liegt im Hintergrund)
  • Hüllrohr GrEEN, Pegelmessrohr, Sockelrohre Protegohaube
  • Gasüberwachung durch DMT
  • Spindelaufbau mit beiden Doppel-U-Sonden
  • Einbau der Achse für die Sondenspindeln
  • Rektor Baumann besucht GrEEN
  • Installation Messeinrichtung und Zementierung der Sonden
  • Durchführung des Thermal Response Tests (mit Begleitung der RWTH)
  • Einbau des Anschlussbauwerks
  • Wiederaufsetzen der Protegohaube

Prinzipskizze

Prinzipskizze des GREEN-Projektes gemäß Förderantrag

Bitte klicken Sie auf das Bild um eine vergrößerte Ansicht zu erhalten.


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