Die geologische Uhr

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Das Stonehenge des ENERGETICON

Unter Leitung des RWTH Geologieprofessors em. Werner Kasig trug der Museumsverein mit Jochen Stimming 13 Felsmonolithe aus der weiteren Region zusammen. Sie bilden ein erdgeschichtliches Spektrum von 650 Millionen Jahren ab. In der Mitte dieses Zeitfensters befindet sich das Karbonzeitalter, in dem die geologischen Ursprünge der Steinkohle liegen.

Die geologische Uhr erinnert daran, dass wir heute in der „Halbzeit des Sonnensystems“ leben, dessen Entstehung etwa 4,5 Millarden Jahre zurückliegt und dessen weitere Lebensdauer von Astrophysikern auf einen ähnlich langen Zeitraum geschätzt wird.

Kreisförmig angeordnet wecken die Gesteinsbrocken Assoziationen zu Stonehenge im Süden Englands. Die geologische Uhr bringt die Bedeutung der fossilen Energieträger als hochwertige Schätze der Erdgeschichte in eine begreifbare und spürbare Form und verweist in archaischer Weise auf die kosmische Dimension des ENERGETICON-Leitthemas „von der Sonne zur Sonne“. Geplant ist, die geologische Uhr in späteren Jahren noch zu erweitern.

Professor Kasig bei der Stellprobe für die geologische Uhr © Aachener Zeitung
Abnahme der Stellprobe zur geologischen Uhr: Jochen Stimming, Harald Richter, Prof. em. Werner Kasig, Christoph Laschet (v. re.) -
Foto: Aachener Zeitung