Sonntag 24 Jun 2018
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Die Geschichte von Sonne & Erde

Die Sonne: Unser energetisches Zentralgestirn.

Die Geschichte von Sonne und Erde

Solare Energieschatzkammer in der Schmiede 

Die Geschichte des fossil-industriellen Zeitalters

Als das ENERGETICON noch ein Bergwerk war: das ehemalige Steinkohlenbergwerk Anna II

Energiewende

Solarkraftwerk vor dem Braunkohlekraftwerk Weisweiler

Die Geschichte des regenerativ-industriellen Zeitalters

Solarturm-Kraftwerk der DLR in Jülich. Foto: DLR

Die Geschichte des regenerativ-industriellen Zeitalters

Regenerative Energien im OG-Kaue © Foto: T. Mayer

Führungen im ENERGETICON

Führung einer Seniorengruppe im Untertagebereich

Führungen im ENERGETICON

Eine Gruppe übertage

Tagungsort ENERGETICON

Kongress des Fraunhofer Instituts für Lasertechnik ILT, Aachen

Diskussionsforum ENERGETICON

Wirtschaft und Wissenschaft: Energiedialog

Klassik im ENERGETICON

Mai Klassik Festival: Trio Testore

Jazz im ENERGETICON

 Samuel Schürmann und "Swing it" 

Rock im ENERGETICON

Städteregionales Kulturfestival: SignalX-Performance

Theater im ENERGETICON

GRETA - das junge Grenzlandtheater Aachen

Kunst im ENERGETICON

Fotoausstellung "Energiereich - Bergbau"

Die Gebäude des ENERGETICON

Fördermaschinenhaus, Schmiede und Kaue © Foto: T. Mayer

Bistro Eduard

Die kulinarische Adresse im Schmiedegebäude des ENERGETICON.

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Inklusion in Museen – Stand der Dinge

Erstellt: Donnerstag, 14. Juni 2018 13:00.

 - Auftaktveranstaltung im ENERGETICON - 

Inklusion in Museen_22006 verabschiedeten die Vereinten Nationen (UN) die „Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (BRK)“. Ihnen soll so weit wie möglich die selbstbestimmte Teilhabe am (kulturellen) Leben ermöglicht werden. Sie formuliert jedoch keine Sonderrechte für diese Menschen. Deutschland setzte die Leitlinien dieser Konvention 2011 in ein nationales Aktionsprogramm um, das Land NRW verabschiedete 2012 einen Landesaktionsplan, und auch der Landschaftsverband Rheinland (LVR) erstellte 2012 für seinen Zuständigkeitsbereich einen solchen Plan mit dem Titel „Gemeinsam in Vielfalt“.

Frau Ruth Türnich von der Museumsberatung des LVR erläuterte auf Einladung ENERGETICON und des Vereins für Blinde und Sehbehinderte der StädteRegion Aachen anhand verschiedener musealer Einrichtungen des Rheinlandes den derzeitigen Stand der Umsetzung von Maßnahmen der Inklusion in Museen. Sie betonte dabei immer wieder, dass Maßnahmen dieser Art in der Regel auch stets vorteilig für Menschen ohne Behinderung seien. Beispielsweise seien Texte in einfacher Sprache und großer Schrift, sinnfällige Orientierungssysteme, Videoguides, multisensorische Installationen oder Hands-On-Elemente für alle Besuchergruppen von Nutzen.

In der lebhaften Diskussion mit Vertretern der Johannes Kepler Schule des LVR in Aachen, des Museumsdienstes der Stadt Aachen, des Behindertenbeirates der Stadt Alsdorf und Mitgliedern und Mitarbeitern des Blindenvereins sowie des ENERGETICON entstanden bereits konkrete Ansatzpunkte für inklusive Verbesserungen des Alsdorfer Energie-Erlebnis-Museums. Unter Beteiligung von Bernd Neuefeind (Blinden- und Sehbehindertenverein StädteRegion Aachen), Armgard Gessert (Johannes Kepler Schule) und Dorothea Päffgen (Louis Braille Schule des LVR, Düren) wollen Mitarbeiter/-innen des ENERGETICON im Selbstversuch die Erlebniswelt von Blinden bzw. gehörlosen Menschen in der Ausstellung nachvollziehen und daraus praktische Folgerungen für Maßnahmen ziehen. Dabei sollen die besonderen sensorischen Stärken von behinderten Menschen angesprochen werden.

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Regionale Technikmuseen im Doppelpack

Erstellt: Montag, 04. Juni 2018 12:55.

Kombiticket- ENERGETICON und Zinkhütter Hof vereinbaren engere Kooperation / Kombiticket -  

„Aus einem Nebeneinander soll ein Miteinander werden und davon sollen vor allem die Besucher profitieren“, sagen Harald Richter, Geschäftsführer des Alsdorfer ENERGETICON und Sebastian Wenzler, Leiter des Stolberger Zinkhütter Hofs. Die beiden beliebten Technikmuseen in der Technologieregion Aachen bieten als ersten sichtbaren Schritt ab sofort ein Kombiticket an, das den Besuch beider Häuser um 20 % für Vollzahler (auf 10 Euro) und um 35% für reduzierten Eintritt (auf fünf Euro) noch besucherfreundlicher gestaltet.

Die Museen haben große Schnittmengen bezüglich ihrer Zielgruppen (Schüler, Senioren, Familien), sie bieten beide umfangreiche pädagogische Programme an, sie sind anerkannte außerschulische Lernorte, befinden sich beide in attraktiven Altindustriegebäuden und werden beide, neben der Unterstützung ihrer Standortgemeinden, von den großen Gebietskörperschaften LVR und StädteRegion Aachen getragen.

Neben dem gemeinsamen Ticketing werden die Museen künftig in den Bereichen Vermietungsgeschäft, Veranstaltungsbetrieb, museumspädagogische Angebote oder auch Marketing enger zusammenarbeiten, beschreiben Richter und Wenzler die kurzfristigen Ziele. Für das kommende Jahr ist ein abgestimmtes, sich ergänzendes Programm für den internationalen Museumstag, den Familientag der StädteRegion Aachen und den Tag des offenen Denkmals in Planung.

Für die mittel- und langfristige Perspektive ist eine Zusammenführung der beiden Standorte unter der Dachmarke „Industrie- und Technikmuseum der Region Aachen (ITRAC)“ zu einem dezentralen Museum angestrebt. Hierbei blieben natürlich die jetzigen thematischen Schwerpunkte, Energie/Bergbau in Alsdorf und Metallurgie/Weiterverarbeitung in Stolberg, bestehen. Als verbindendes zusätzliches Thema ist Ziel eine Darstellung des Aachener Raumes als Pionierregion der deutschen Industrialisierung und als Gründerregion großer Industriekonzerne. Einen industriehistorisch gestützten Beitrag zur Identitätsbildung des Aachener Raumes und ein historisches Qualitätssiegel für Zwecke aktueller Wirtschaftsförderung sieht Professor Dr. Paul Thomes vom Lehr- und Forschungsgebiet Wirtschafts-, Sozial- und Technologiegeschichte der RWTH im Doppelpack der beiden Technikmuseen.

Axel Wirtz, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des ENERGETICON und Dr. Paul Thomes, Vorsitzender des Zinkhütter Hof-Trägervereins und ihre Gremien begrüßen nachdrücklich die künftige Zusammenwirken der Technikmuseen: „Eine Win-Win-Situation für beide Häuser, aber auch für die Region!“ Sie sehen erhebliche Potenziale zur Steigerung des touristischen und des Freizeitwertes der Region.

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Zutiefst berührend!

Erstellt: Freitag, 18. Mai 2018 11:48.

Mai Klassik 2- 2018er Mai Klassik-Festival erreichte erneut die Herzen des Publikums -  

Liebhaber meisterlich interpretierter Kammermusik aus der ganzen Region hatten sich auch 2018 zum alljährlichen Mai Klassik-Festival im ENERGETICON versammelt, zum achten Mal. Seit 2011 hat sich das Alsdorfer Festival im großen Saal des Fördermaschinenhauses zum festen Bestandteil im regionalen Jahreskalender der Freunde dieses speziellen Musikgenres etabliert.

Und wieder war es dem Festival-Intendanten gelungen durch die Auswahl der Musiker und durch die Zusammenstellung des Programms einen erneuten Höhepunkt in der Festivalreihe zu setzen. „Wir sind Puristen!“ sagt Professor Hans-Christian Schweiker und meint damit werktreuen Vortrag, der aus dem großen Fundus populärer Kammermusikstücke aber auch herausfordernder Kompositionen schöpft. „Modernismen oder Effekthaschereien Richtung Mainstream sind unsere Sache nicht!“

Die künstlerischen Säulen des Mai Klassik-Ensembles, Hyun Jung Kim-Schweiker (Piano) und Cellist Hans-Christian Schweiker überzeugten auf ihren Instrumenten wie gewohnt durch Präzision und Spielfreude. Mit unglaublich schnellen, perlenden Passagen, setze Klarinettist Martin Spangenberg melodiöse Glanzlichter. Auch die beiden neuen Violinistinnen im Reigen der bisherigen Mai Klassiker, Mirjam Tschopp (Zürich) und Sophia Jaffé (Berlin) ergänzten das Ensemble in idealer Weise. Sie hatten großen Anteil an der Verschmelzung der verschiedenen Stimmen bei Streicherquartettpassagen mit Roland Glassl (Viola) und Hans-Christian Schweiker (Violoncello), zu einem homogenen und doch transparenten Klangkörper; so insbesondere auch beim Streichquartett Nr. 10, Es-Dur von Franz Schubert oder beim Klarinettenquintett A-Dur von Max Reger. Ihre außergewöhnlichen solistischen Fähigkeiten stellten alle Mitglieder des Ensembles immer wieder unter Beweis, so auch Roland Glassl im Duett mit der Pianistin bei der Sonate für Viola und Klavier von Rebecca Clarke, oder auch beim Duo für Klarinette und Violine von G.F. Fuchs.

Faszinierend das Bühnenbild und der vielfarbige Klang des achtköpfigen „Mai Klassik-Celloensemble“ beim Matineekonzert am Sonntag. Acht Celli schenkten die Aufführung der Bachianas Brasileiras No.1 von Heitor Villa-Lobos dem  Geschäftsführer der ENERGETICON gGmbH Harald Richter, der sieben der acht Festivals als Veranstalter betreut hatte und nun Anfang September in den Ruhestand tritt. Ein großartiges Stück und ein sehr rührender Moment.

Mai Klassik 3

„Sie müssen das Festival noch gezielter bei Kammermusikliebhaber der Region bekannt machen“, empfahl eine Erstbesucherin aus Aachen, die „nur zufällig“ von der Konzertreihe erfahren hatte. So etwas Großartiges verdiene noch mehr Aufmerksamkeit. Harald Richter verspracht noch intensivere und noch gezieltere Bewerbung des Festivals durch die gGmbH  in den kommenden Jahren. Überhaupt begegnete Richter 2018 vielen Erstbesuchern im Publikum, die ihre Teilnahme bei kommenden Festivals fest zusagten.

„Uns hat die Musik wieder tief berührt!“ meinte eine Besuchergruppe aus Stolberg, die seit Jahren zum Stammpublikum des Festivals gehört. Ein schöneres Kompliment können Musiker wohl nicht bekommen. Intendant Schweiker hörte die Botschaft mit Vergnügen. Er führt bereits die ersten Akquisitionsgespräche mit Künstlern für Mai Klassik 2019 am 10., 11. und 12. Mai.

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Mission Energiewende – mit Gleichstrom in die Zukunft

Erstellt: Montag, 07. Mai 2018 06:26.

Sonderausstellung FEN_2-Sonderausstellung des Forschungscampus FEN im ENERGETICON-  

Die Stromwende ist das meistdiskutierte Thema im Rahmen der Energiewende. Zu wenig Bedeutung hat dabei jedoch die Aspekte der Stromart und der Übertragung- bzw. Verteilernetze. Hierzu hat daher der Forschungscampus FEN vom RWTH-Campus Melaten mit Fördermitteln des BMBF eine kleine Sonderausstellung in der ehemaligen Weißkaue des ENERGETICON eingerichtet.

Was ist eigentlich Gleichstrom? Warum ist er wichtig für die Energiewende? Wo finden wir Gleichstrom in unserem Alltag?  Ziel der Ausstellung ist es, das Verständnis für die Vorteile einer Versorgung mit Gleichstrom zu wecken. Gleichstrom vereinfacht eine Reihe von Aufgaben, die mit Wechselstrom nur mit zusätzlichem Aufwand erreichbar sind.

Zunächst erfährt der Besucher etwas über den Unterschied der Stromnetze bei zentraler (fossil/atomarer) und dezentraler (regenerativer) Stromproduktion und dezentralem Stromverbrauch. Einen Rückblick in die Technikgeschichte des späten 19. Jahrhunderts bringt der „Stromkrieg“ zwischen G. Westinghouse (Vertreter der Wechselstromversorgung) und T. Edison (Vertreter der Gleichstromversorgung). Eine interaktive Station verdeutlicht den Unterschied zwischen Wechsel- und Gleichstrom. Über ein Videospiel auf einem großen Touchscreen können Besucher virtuell die Energiewende im Übergang von Wechsel- zu Gleichstromversorgung selbst bewerkstelligen.

Sonderausstellung FEN_3

Dr. Lürkens von der RWTH führte bei der Ausstellungseröffnung auch in verschiedene Anwendungsgebiete der Gleichstromversorgung in privaten Haushalten oder bei der Bewältigung der Mobilitätswende hin zur Elektromobilität ein.

Die kleine Sonderausstellung kann bis zum 31. Juli ohne zusätzliche Eintrittskosten besichtigt werden. Die RWTH wird am Rande der Ausstellung Besucher nach deren Meinung zu einem Wechsel der Stromversorgungsstruktur befragen.

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Minister Pinkwart besucht das ENERGETICON

Erstellt: Donnerstag, 03. Mai 2018 14:23.

Minister Pinkwart besucht das ENERGETICON_2Der Besuch eines Ministers bedeutet für die besuchte Einrichtung stets eine Wertschätzung. Eine solche wurde dem ENERGETICON durch die Visite des nordrheinwestfälischen Ministers für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie,  Prof. Dr. Andreas Pinkwart, zuteil. Sein Interesse galt dem ENERGETICON insgesamt als öffentliche Plattform zur Kommunikation der Energiewende, als auch dem dortigen Grubenwasserthermieprojekt GrEEN.

Zahlreiche Vertreter, die dem ENERGETICON in verschiedenster Weise verbunden sind, hatten sich im Panoramaraum eingefunden, um die Meinung von Minister Pinkwart zu den Alsdorfer Projekten zu hören, darunter Vertreter der StädteRegion, der IRR, der RWTH, des Solarinstituts Jülich, der Berg- und der Wasserbehörde, des Forschungszentrum Jülich, der Innogy SE oder des NRW-Netzwerks Geothermie.

Der Energieminister zeigte sich bei einer Kurzführung von Geschäftsführer Harald Richter und Bürgermeister Alfred Sonders beeindruckt von Umfang und Form der Ausstellung: „Hier erfahren interessierte Bürger in verständlicher Weise alles, um informiert an der Diskussion zur Energiewende teilnehmen zu können. Das gefällt mir!“ Von besonderer Bedeutung sei das Museum als außerschulischer Lernort, da vor allem junge Menschen für dieses Jahrhundertthema sensibilisiert und sachkundig gemacht werden müssten.

Minister Pinkwart besucht das ENERGETICON_3

Pinkwart zeigte sich speziell interessiert am Fortschritt und den künftigen wissenschaftlichen Ergebnissen der RWTH zum Grubenwasserthermieprojektes GrEEN. Dr. Michael Heitfeld vom leitenden Ingenieurbüro IHS erläuterte das technische Modell und seine Umsetzung. „Die Nutzung ehemaliger Bergbauinfrastruktur zur regenerativen Energiegewinnung ist ein Spezialthema in Nordrhein-Westfalens als größter Bergbauregion der BRD“, stellte der Minister fest. Man gehe davon aus, dass die technischen und wissenschaftlichen Ergebnisse  des Pilotprojektes im Eduardschacht des ENERGETICON nach dessen Abschluss als Prototyp Erkenntnisse für rund 120 Schächte im Ruhrgebiet liefern könne. „Das Fördergeld meines Hauses ist daher hier gut angelegt!“

Im Rahmen der Ausstellung soll die Funktionsweise von Grubenwasserthermie, die „unter der Erde versteckt sei“, den Museumsbesuchern nach Fertigstellung von GrEEN plastisch nahegebracht werden schlug Pinkwart vor. Für eine derartige Visualisierung konnte sich der Energieminister, zur Freude der ENERGETICON-Macher, auch die Möglichkeit einer Nachförderung vorstellen.

Veranstaltungskalender

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