Dienstag 30 Mai 2017
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Die Geschichte von Sonne & Erde

Die Sonne: Unser energetisches Zentralgestirn.

Die Geschichte von Sonne und Erde

Solare Energieschatzkammer in der Schmiede 

Die Geschichte des fossil-industriellen Zeitalters

Als das ENERGETICON noch ein Bergwerk war: das ehemalige Steinkohlenbergwerk Anna II

Energiewende

Solarkraftwerk vor dem Braunkohlekraftwerk Weisweiler

Die Geschichte des regenerativ-industriellen Zeitalters

Solarturm-Kraftwerk der DLR in Jülich. Foto: DLR

Die Geschichte des regenerativ-industriellen Zeitalters

Regenerative Energien im OG-Kaue © Foto: T. Mayer

Führungen im ENERGETICON

Führung einer Seniorengruppe im Untertagebereich

Führungen im ENERGETICON

Eine Gruppe übertage

Tagungsort ENERGETICON

Kongress des Fraunhofer Instituts für Lasertechnik ILT, Aachen

Diskussionsforum ENERGETICON

Wirtschaft und Wissenschaft: Energiedialog

Klassik im ENERGETICON

Mai Klassik Festival: Trio Testore

Jazz im ENERGETICON

 Samuel Schürmann und "Swing it" 

Rock im ENERGETICON

Städteregionales Kulturfestival: SignalX-Performance

Theater im ENERGETICON

GRETA - das junge Grenzlandtheater Aachen

Kunst im ENERGETICON

Fotoausstellung "Energiereich - Bergbau"

Die Gebäude des ENERGETICON

Fördermaschinenhaus, Schmiede und Kaue © Foto: T. Mayer

Bistro Eduard

Die kulinarische Adresse im Schmiedegebäude des ENERGETICON.

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MINT Woche der GGS Alt-Merkstein im ENERGETICON

Erstellt: Montag, 29. Mai 2017 08:28.

MINT MerksteinAlle 2 Jahre kommen die dritten und vierten Schuljahre der GGS Alt Merkstein, einer Kooperationsschule des ENERGETICON, ins Alsdorfer Energie Museum. Die Schüler erleben hier eine von 5 Stationen, die die Schule im Rahmen ihrer MINT Woche mit den Schülerinnen und Schülern besucht und durchführt.

Der Themenschwerpunkt lag auf den erneuerbaren Energien.
Den Einstieg ins Thema fanden die Schülerinnen und Schüler im Sonnenraum, wo sie ihr Wissen über die Sonne austauschen konnten, Zusammenhänge erarbeiteten und immer wieder die Sonne des ENERGETICON bestaunten. Denn obwohl die Kinder das ENERGETICON schon von früheren Besuchen kennen, löst die Sonne immer wieder Begeisterung aus.

Was hat die Steinkohle mit der Sonne zu tun und wie nutzten Menschen früherer Zeiten die Kraft der regenerativen Energien? Was ist der Treibhauseffekt und wie sind die Energiereserven auf der Erde verteilt? Wie nutzt man erneuerbare Energien heute? Antworten auf diese und viele andere Fragen konnten die Grundschüler hier, gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Schröder und der Museumspädagogin Brigitte Richter, herausfinden.

MINT Merkstein

Nach der Führung wurde experimentiert.
Aus Alltagsmaterialien bastelten die Schülerinnen und Schüler Wasserräder und Windräder, die dann auch getestet werden konnten. Dank des herrlichen Sonnenscheins konnte in den ersten Tagen die, mit Hilfe von etwas Spülmittel und Kleister, veränderte Oberflächenspannung von Wasser getestet werden und auf dem Außengelände des ENERGETICON stiegen Riesenseifenblasen auf.

Es war eine schöne Woche, die allen Beteiligten, neben den lehrreichen Elementen, auch Spaß gemacht hat.

MINT Merkstein
 
MINT Merkstein
 
MINT Merkstein

Das ENERGETICON dankt seinen Sponsoren für die Bereitstellung der Materialien.

Sponsor MINT_1
Vielen Dank an die Firma Bryholm Kunststofftechnik für die Bereitstellung von Kunststoffdeckeln, aus denen die Kinder Wasserräder bauen konnten.

Sponsor MINT_2

Vielen Dank an die EWV für die Bereitstellung des Wind Experimente Koffers, mit Hilfe dessen die Gebauten Vertikalrotoren getestet und die Windgeschwindigkeit gemessen werden konnte. 

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Elektrisch unterwegs

Erstellt: Freitag, 26. Mai 2017 11:31.

Elektroautos an LadestationIRR und ENERGETICON zeigen Elektrofahrzeuge.  

Der Elektromotor wurde schon in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts erfunden und die ersten elektrisch angetriebenen Automobile, Straßen- und Eisenbahnen gab es bereits vor 1900. Das ganze 20. Jahrhundert dominierte dann der Verbrennungsmotor die Autowelt, während Straßen- und Eisenbahnen immer mehr auf elektrischen „Kraftstoff“ bauten. Erst zu Beginn des 21. Jahrhundert kommt nun langsam, sehr langsam wieder Bewegung in die Elektromobilität des deutschen  Individualverkehrs.  Die Verkehrswende ist wesentlicher Bestandteil der allgemeinen Energiewende.

Warum kommt die Verkehrswende so langsam in Gang?  Andere Länder sind schneller. Gemeinsam mit der Innovationsregion Rheinisches Revier veranstaltete das ENERGETICON in und um das Fördermaschinenhaus herum daher das gut besuchte Bürgerforum „Nachhaltige Mobilitätsentwicklung“. Den Einstieg lieferten Impulsvorträge von Experten, die das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten, von der verkehrsrelevanten regionalen und städtebaulichen Planung, über regenerativ mit Wasserstoff und Brennstoffzelle angetriebene Busse und Planungen zum Ausbau der Ladestationen bis hin zu den in Aachen entwickelten und gebauten Elektroautomobilen Street scooter und e.Go life. Betont wurde, das die Verkehrswende nur positive ökologische Wirkungen haben könne, wenn der dafür erforderliche Strom aus erneuerbaren Quellen gewonnen würde. Im Fördermaschinenhaus baten diverse Hochschulinstitute und Institutionen an Infiständen Spezialinformationen zu Teilaspekten der Verkehrswende.

Nach der Frage- und Diskussionsrunde zwischen Referenten und anwesenden Bürgern, ging es dann ins Außengelände des ENERGETICON. Dort hatten mehrere Autohäuser verschiedener Fabrikate etwa 25 elektrisch angetrieben PKW ausgestellt. Ob fachliche Erläuterung oder auch Probefahrt :  Hier konnten die Besucher sich zwischen eher erschwinglichen Modellen bis zur hochpreisigen Premiumklasse umschauen und informieren. Auch elektrische Zweiräder, Pedelecs oder E-Bikes, konnten von den Besuchern einem Praxistest unterworfen werden.  Nicht zuletzt die Vertreter des regionalen Vereins begeisterter  Elektromobilisten, VERA ,mit Sitz in Alsdorf waren Ansprechpartner für die über 100 interessierten Besucher.

Eine rundum gelungene Veranstaltung resümierten Boris Linden (IRR) und Harald Richter (ENERGETICON), die den Bogen gespannt hat von allgemeinen verkehrspolitischen Fragen bis hin zum kaufbaren Produkt.  Vermittler zwischen Perspektive und Praxis, so versteht sich das Alsdorfer Energie-Erlebnis-Museum.

 

 

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Mai Klassik 2017 mit Standing Ovations

Erstellt: Montag, 15. Mai 2017 13:28.

Mai Klassik Festival 2017_2Kaum dass die letzten Töne des „Quatuor pour la fin du Temps“ verklungen waren hielt es die Besucher des diesjährigen Mai Klassik Kammermusikfestivals nicht länger auf ihren Sitzen :  Mit Bravo-Rufen und lang anhaltendem Applaus machten die Klassikfans im Fördermaschinenhaus des Alsdorfer ENERGETICON das acht Sätze umfassende Werk zum heimlichen Höhepunkt des Festivals 2017. Die Komposition von O. Messiaen mit seinen extremen Stimmungsgegensätzen provoziert, entspricht nicht den gängigen Klischees des Genres Kammermusik. Die Solopassagen von Martin Spangenberg (Klarinette) und Hans-Christian Schweiker (Cello) waren besondere Glanzpunkte des über 50 Minuten langen Stücks.

Auch wenn alle Stücke des Gesamtprogramms wieder einen spannungsvollen Bogen durch die verschiedenen Spielarten der Kammermusik spannten hatten auch die Freitags- und Sonntagskonzerte mit Dvoraks G-Dur Streichquintett und Webers Klarinettenquintett B-Dur ihre Publikumslieblinge.

Als Schirmherr freute sich StädteRegionsrat Helmut Etschenberg über den großartigen Ruf, den sich das Alsdorfer Festival über sieben Jahre in der Region erworben hat: „Es gehört den festen kulturellen Glanzlichtern, die gerade hier im Aachener Nordraum den Struktur- und Imagewandel sehr positiv unterstützen.“

Professor Hans-Christian Schweiker als Intendant der Mai Klassiks hat bereits Programmideen für 2018 im Kopf, und ENERGETICON Geschäftsführer Harald Richter als Veranstalter hat schon die ersten festen Zusagen wichtiger Sponsoren. Die achte Auflage des beliebten Kammermusikevents im historischen Fördermaschinenhaus ist auf dem Weg.    

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Halbzeit für den Weg der Energie

Erstellt: Dienstag, 09. Mai 2017 12:23.

Weg der Energie - Station 4_2Erster Bauabschnitt ist fertiggestellt 

Nun ist der Weg der Energie zwischen Annaplatz und ENERGETRICON komplett. Fördervereinsvorsitzender und Bürgermeister Alfred Sonders übergab im Kreis der Aktivisten, die diesen historischen Leitpfad möglich gemacht haben, der Öffentlichkeit die beiden letzten Pylone. Sie stehen in den Außenanlagen des Kultur- und Bildungszentrums (KuBiZ), das im Sommer seinen Betrieb aufnehmen wird.

Sonders erläuterte noch einmal die verbindende Funktion des Weges der Energie zwischen Stadtzentrum und dem Energie-Erlebnis-Museum und seinen Beitrag zur Energielandschaft AnnA als dem Kernbereich der Alsdorfer Freizeit-/Tourismusangebote. „Diesen Teil des Weges hat die Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft-Stadtentwicklung und erneut der ENERGETICON-Förderverein finanziell möglich gemacht. Die inhaltliche Ausformung lag wieder bei Rudolf Bast und Hans Vorpeil, die Gestaltung bei den Pixelcowboys.“

Dass der Weg der Energie mit seinen historischen Fotos und erläuternden Texten auch den Neubürgern des Annaparks und deren Besuchern als Einführung in die industrielle Vorgeschichte ihrer neuen Heimat dient, wusste Geschäftsführer Harald Richter aus Gesprächen mit einigen Annaparkbewohnern zu berichten.

Fördervereinsaktivist Hans Vorpeil dachte bereits in die Zukunft: „Nun werde ich mit Rudolf Bast die Vorbereitung für den zweiten Bauabschnitt beginnen, der vom ENERGETICON auf das Plateau der Halde Anna (Noppenberg) führen soll.“ Natürlich wird der neue Eigentümer des Berges dabei einbezogen.  Baustein für Baustein entsteht das Gesamtbild der abwechslungsreichen Alsdorfer Freizeitlandschaft rund um die dominanten Anna-Halden. Planvoll nutzt die Stadt die Chancen, die ihr das Erbe des Bergbau bietet.

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Großes Publikum für LVR-Dokumentationen!

Erstellt: Freitag, 05. Mai 2017 10:36.

LVR Filmabend im ENERGETICON - Foto: Stadt Alsdorf_2Frau Dr. Dagmar Hänel, Leiterin der Abteilung Völkerkunde des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte war sprachlos:  Entgegen der etwa 50 erwarteten Besuchern kamen weit über 200 ins ENERGETICON zum LVR-Filmabend. Im Rahmen der Veranstaltungen „25 Jahre nach dem Ende des Bergbaus“ führte Frau Hänel fachlich ein in zwei Dokumentarfilmen des LVR aus dem Jahr 1992 über die Kokerei Anna und über den Betrieb der Dampflok Anna 8. „Der große Zuspruch bestätigt mich darin, dass unsere Dokumentation regionaler Geschichte sehr wichtig ist, zumal wenn es um abgeschlossene Entwicklungsepochen, wie hier dem Steinkohlenbergbau, geht,“ stellte die Wissenschaftlerin fest.

Es waren auch Jugendliche und heutige Bewohner des Annapark-Geländes unter den faszinierten Zuschauern. Mit Staunen und großem Interesse ließen sie die vergangene Zeit der Bergbaustadt Alsdorf auf der Leinwand vor sich vorbeiziehen. „Sehr, sehr beeindruckend,“ kommentierte ein Neu-Alsdorfer, der nun dort seine Heimat hat, wo früher das Kraftwerk des Bergwerks gestanden hat. Heimatkunde in Reinkultur.  

Aus Platzgründen konnten leider nicht alle Interessierten an der Veranstaltung im großen Panoramaraum  teilnehmen, so dass Geschäftsführer Harald Richter eine Wiederholung des LVR-Filmabends für den 24. Mai, dann im Fördermaschinenhaus des ENERGETICON zusagte. Es werden auch bei dieser Gelegenheit wieder beide Filme als DVDs für nur 10 Euro erhältlich sein. Der Eintritt ist wiederum frei.

Veranstaltungskalender