Sonntag 24 Sep 2017
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Die Geschichte von Sonne & Erde

Die Sonne: Unser energetisches Zentralgestirn.

Die Geschichte von Sonne und Erde

Solare Energieschatzkammer in der Schmiede 

Die Geschichte des fossil-industriellen Zeitalters

Als das ENERGETICON noch ein Bergwerk war: das ehemalige Steinkohlenbergwerk Anna II

Energiewende

Solarkraftwerk vor dem Braunkohlekraftwerk Weisweiler

Die Geschichte des regenerativ-industriellen Zeitalters

Solarturm-Kraftwerk der DLR in Jülich. Foto: DLR

Die Geschichte des regenerativ-industriellen Zeitalters

Regenerative Energien im OG-Kaue © Foto: T. Mayer

Führungen im ENERGETICON

Führung einer Seniorengruppe im Untertagebereich

Führungen im ENERGETICON

Eine Gruppe übertage

Tagungsort ENERGETICON

Kongress des Fraunhofer Instituts für Lasertechnik ILT, Aachen

Diskussionsforum ENERGETICON

Wirtschaft und Wissenschaft: Energiedialog

Klassik im ENERGETICON

Mai Klassik Festival: Trio Testore

Jazz im ENERGETICON

 Samuel Schürmann und "Swing it" 

Rock im ENERGETICON

Städteregionales Kulturfestival: SignalX-Performance

Theater im ENERGETICON

GRETA - das junge Grenzlandtheater Aachen

Kunst im ENERGETICON

Fotoausstellung "Energiereich - Bergbau"

Die Gebäude des ENERGETICON

Fördermaschinenhaus, Schmiede und Kaue © Foto: T. Mayer

Bistro Eduard

Die kulinarische Adresse im Schmiedegebäude des ENERGETICON.

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1000 Tage Energiewende auf Anna II

Erstellt: Donnerstag, 14. September 2017 13:06.

1000 Tage ENERGETICON _2Es ist 1000 Tage her, dass der damalige NRW-Umweltminister Johannes Remmel das ENERGETICON eröffnet hat. Seither fanden 100.000 Besucher den Weg zum Energie-Erlebnis-Museum, davon alleine 60.000 als reine Ausstellungsbesucher. Das ENERGETICON  feierte dies in seinen Gebäuden der ehemaligen Grube Anna II  mit einem Tag der offenen Tür, einer Saalveranstaltung und einer Elektromobilrallye.

Während der offiziellen Geburtstagsfeier im großen Saal des Fördermaschinenhauses zogen die Vertreter der drei Hauptgesellschafter aus Betreibersicht einmütig eine positive Zwischenbilanz für die ersten drei Betriebsjahre. Professor Thomas Schleper (LVR) würdigte die hohe Qualität der Ausstellung und der Pädagogikangebote und die zwischenzeitlich deutlich regionale Bedeutung und Vernetzung, Elisabeth Paul (StädteRegion Aachen) betonte die besondere Eignung des ENERGETICON als außerschulischer Lernort für die regionale Schullandschaft, und Bürgermeister Alfred Sonders (Stadt Alsdorf) stellte das Energiemuseum als exemplarisches Projekt heraus, das in besonderer Weise für den Strukturwandel der Region nach der Bergbauzeit stehe.

Moderiert von Geschäftsführer Harald Richter und der Museumspädagogin Brigitte Richter brachten elf Vertreter und Vertreterinnen der verschiedenen Nutzergruppen in einer Podiumsinterviewrunde ihre jeweils persönlichen Eindrücke vom Energiemuseum zum Ausdruck. Die authentische Altindustriekulisse und deren inspirierende Atmosphäre wurde von allen sowohl für Schulunterrichtszwecke, für wissenschaftliche Tagungen und Kongresse, für kulturelle Events und private Veranstalter oder auch als Erlebnisraum für regionalhistorisch Interessierte als positives Alleinstellungsmerkmal des ENERGETICON herausgestellt. Bei Inhalt und Gestaltung der Ausstellung „Von der Sonne zur Sonne“ sei es gelungen im Wege der didaktischen Reduktion das höchst komplexe Thema der Energiewende niederschwellig und plastisch zu kommunizieren.

Mit ihren musikalischen Beiträgen zeigten Professor Hans Christian Schweiker (vc, Intendant des Mai Klassik-Festivals) und Kollegin Cosima Streich (vc) als auch das Sextett Saxofolie des Euregio-Saxophone-Orchestra (ESO) den breiten Bogen musikalischer Angebote des ENERGETICON auf. Reichlicher Applaus bewies, dass die Musiker Appetit gemacht hatten auf ihre kommenden Konzerte im Fördermaschinenhaus am 04. November (ESO) und 04.-06. Mai 2018 (Mai Klassik).

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Zuvor hatte der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Bürgermeister Alfred Sonders, die 1. Alsdorfer Elektromobil-Rallye gestartet. Angeführt vom Vorsitzenden des VERA e.V., Stephan Nagel, besuchten 25 Elektrofahrzeuge, besetzt mit 40 Personen, auf einem 80 Kilometer langen Parcours durch die Region, vier Informationspunkte, die in besonderer Weise für die industrielle Vergangenheit aber insbesondere auch für die aktive Rolle der Aachener Region in Sachen Energiewende stehen. Dies waren:  Die größte Freiflächen-Photovoltaikanlage NRWs (Merkstein), der RWTH-Campus Melaten (e.Go), das Technikmuseum Zinkhütter Hof (Stolberg) und der Indemann (Inden). Unter dem Photovoltaikpavillon überreichte Mandy Kohn vom ENERGETICON den Rückkehrern die Teilnehmerurkunden. Deren Empfänger zeigten sich begeistert von der Fahrstrecke und den fachlichen Informationen. Die 1. Alsdorfer Elektromobil-Rallye hatte bewiesen, dass Elektromobilität im Kurz- und Mittelstreckenbereich alltagstauglich ist. „Es wird bestimmt nicht die letzte Rallye gewesen sein,“ versicherten Stephan Nagel als Hauptorganisator und Harald Richter als Veranstalter. 

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Kultur macht stark! Und Spaß! - Film zur Projekt AG

Erstellt: Freitag, 28. Juli 2017 14:52.

ID Kids_3Seit Beginn des Schuljahres 2016/2017 kommen Schülerinnen der Gustav-Heinemann-Gesamtschule ins ENERGETICON und werden zu junior guides ausgebildet. Mit viel Engagement und Spaß haben sich die 13- bis 15-jährigen Mädchen ein umfassendes Wissen über den Bergbau in Alsdorf, die Welt Unter Tage sowie fossile und regenerative Energieträger angeeignet. Im Juni und Juli haben sie zum ersten Mal gleichaltrige Kinder & Jugendliche durch das Energie-Erlebnis-Museum begleitet. Teilweise wurden sie von Steiger E. Dreschers in der Rolle des Opa Erwin unterstützt.

>> Den Film zum Projekt kann man sich hier ansehen.

 „So gespannt hätten die Jugendlichen einem Erwachsenen nie zugehört“ bemerkte eine Besucherin.

 

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Das Projekt „Kultur macht stark! -Von uns für uns!“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Deutschen Museumsbund unterstützt.

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MINE-Craft - Wir stehen unter Strom

Erstellt: Donnerstag, 13. Juli 2017 10:41.

Mine-Craft_4Gleich 2 Kooperationsschulen des ENERGETICON, die Europaschule Herzogenrath und die Willy-Brandt-Gesamtschule Übach-Palenberg, haben in der Woche vom 3. bis 9. Juli einige AGs ihrer Projektwochen in den Räumen und auf dem Gelände des ENERGETICON durchgeführt.

Die Europaschule Herzogenrath hatte Ihre Projektwoche unter das Motto MINE-Craft gestellt und arbeitete gemeinsam mit den Künstlern Agnes Bläsen (Fotografie), Ester van de Pas (Kostümbild), Kai Gussek (Installationskunst), Jakob Pavlas (Sound) und Michael Gerst (Graffiti) im ENERGETICON.

Die Willy-Brandt-Gesamtschule Übach-Palenberg brachte das Theaterstück „Wir stehen unter Strom“ auf die Bühne und wurde dabei von Michael Witte (Musik), Antonio Nunez (Malerei und Objektkunst), Lean Sofuoglu (Kostüme) und Claudia Scarbatetti (Regie) unterstützt.

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Es war ein heiteres und im besten Sinne buntes Treiben, das von Künstlern verschiedener Genres begleitet wurde. Lehrerinnen und Lehrer beider Schulen, die Kulturagentin und nicht zuletzt Schülerinnen und Schüler haben nach einer Woche intensiver Arbeit und Auseinandersetzung mit den Themen des ENERGTICON, am Sonntag eine gelungene Abschlussveranstaltung durchgeführt, zu der selbstverständlich auch die Eltern eingeladen waren.

Bei bestem Wetter präsentierten Schülerinnen und Schüler ein Open-Air Theaterstück, bei dem sie nicht nur Akteure waren, sondern an den Tagen zuvor Bühnenbild, Kostüme und musikalische Begleitung gestaltet und vorbereitet haben. Thema des Stücks war, wie kann es anders sein, Energie.

In der Ausstellung des ENERGETICON konnten Besucher „Cubes“, würfelförmige, auf verschiedenstes Weise gestaltete Kunstobjekte, finden. 

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Personen in futuristisch wirkender Kleidung, die Schutzkleidung der Zukunft, von Schülerinnen und Schülern selbst entworfen und geschneidert, hielten sich in den Räumen auf und durften bestaunt werden.

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Im Kauengebäude gab es Toninstallationen und eine Fotoausstellung,  in der Schülerinnen und Schüler Industriekultur fotografierten, sich aber auch mit der Renaturierung der Hinterlassenschaften des Bergbaus, den Halden, auseinandergesetzt haben.

Die bisher schmucklose Rampe zur Untertagestrecke, wurde unter Anleitung des Künstlers Michael Gerst von Schülerinnen und Schüler mit Graffitis neu gestaltet.

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Es war eine rundherum gelungene, von sommerlichem Wetter begleitete Woche.
Einige der Kunstwerke bleiben dem ENERGETICON erhalten und werden künftig in der Ausstellung zu sehen sein, worüber wir uns sehr freuen.

 

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MINT Woche der GGS Alt-Merkstein im ENERGETICON

Erstellt: Montag, 29. Mai 2017 08:28.

MINT MerksteinAlle 2 Jahre kommen die dritten und vierten Schuljahre der GGS Alt Merkstein, einer Kooperationsschule des ENERGETICON, ins Alsdorfer Energie Museum. Die Schüler erleben hier eine von 5 Stationen, die die Schule im Rahmen ihrer MINT Woche mit den Schülerinnen und Schülern besucht und durchführt.

Der Themenschwerpunkt lag auf den erneuerbaren Energien.
Den Einstieg ins Thema fanden die Schülerinnen und Schüler im Sonnenraum, wo sie ihr Wissen über die Sonne austauschen konnten, Zusammenhänge erarbeiteten und immer wieder die Sonne des ENERGETICON bestaunten. Denn obwohl die Kinder das ENERGETICON schon von früheren Besuchen kennen, löst die Sonne immer wieder Begeisterung aus.

Was hat die Steinkohle mit der Sonne zu tun und wie nutzten Menschen früherer Zeiten die Kraft der regenerativen Energien? Was ist der Treibhauseffekt und wie sind die Energiereserven auf der Erde verteilt? Wie nutzt man erneuerbare Energien heute? Antworten auf diese und viele andere Fragen konnten die Grundschüler hier, gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Schröder und der Museumspädagogin Brigitte Richter, herausfinden.

MINT Merkstein

Nach der Führung wurde experimentiert.
Aus Alltagsmaterialien bastelten die Schülerinnen und Schüler Wasserräder und Windräder, die dann auch getestet werden konnten. Dank des herrlichen Sonnenscheins konnte in den ersten Tagen die, mit Hilfe von etwas Spülmittel und Kleister, veränderte Oberflächenspannung von Wasser getestet werden und auf dem Außengelände des ENERGETICON stiegen Riesenseifenblasen auf.

Es war eine schöne Woche, die allen Beteiligten, neben den lehrreichen Elementen, auch Spaß gemacht hat.

MINT Merkstein
 
MINT Merkstein
 
MINT Merkstein

Das ENERGETICON dankt seinen Sponsoren für die Bereitstellung der Materialien.

Sponsor MINT_1
Vielen Dank an die Firma Bryholm Kunststofftechnik für die Bereitstellung von Kunststoffdeckeln, aus denen die Kinder Wasserräder bauen konnten.

Sponsor MINT_2

Vielen Dank an die EWV für die Bereitstellung des Wind Experimente Koffers, mit Hilfe dessen die Gebauten Vertikalrotoren getestet und die Windgeschwindigkeit gemessen werden konnte. 

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Elektrisch unterwegs

Erstellt: Freitag, 26. Mai 2017 11:31.

Elektroautos an LadestationIRR und ENERGETICON zeigen Elektrofahrzeuge.  

Der Elektromotor wurde schon in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts erfunden und die ersten elektrisch angetriebenen Automobile, Straßen- und Eisenbahnen gab es bereits vor 1900. Das ganze 20. Jahrhundert dominierte dann der Verbrennungsmotor die Autowelt, während Straßen- und Eisenbahnen immer mehr auf elektrischen „Kraftstoff“ bauten. Erst zu Beginn des 21. Jahrhundert kommt nun langsam, sehr langsam wieder Bewegung in die Elektromobilität des deutschen  Individualverkehrs.  Die Verkehrswende ist wesentlicher Bestandteil der allgemeinen Energiewende.

Warum kommt die Verkehrswende so langsam in Gang?  Andere Länder sind schneller. Gemeinsam mit der Innovationsregion Rheinisches Revier veranstaltete das ENERGETICON in und um das Fördermaschinenhaus herum daher das gut besuchte Bürgerforum „Nachhaltige Mobilitätsentwicklung“. Den Einstieg lieferten Impulsvorträge von Experten, die das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten, von der verkehrsrelevanten regionalen und städtebaulichen Planung, über regenerativ mit Wasserstoff und Brennstoffzelle angetriebene Busse und Planungen zum Ausbau der Ladestationen bis hin zu den in Aachen entwickelten und gebauten Elektroautomobilen Street scooter und e.Go life. Betont wurde, das die Verkehrswende nur positive ökologische Wirkungen haben könne, wenn der dafür erforderliche Strom aus erneuerbaren Quellen gewonnen würde. Im Fördermaschinenhaus baten diverse Hochschulinstitute und Institutionen an Infiständen Spezialinformationen zu Teilaspekten der Verkehrswende.

Nach der Frage- und Diskussionsrunde zwischen Referenten und anwesenden Bürgern, ging es dann ins Außengelände des ENERGETICON. Dort hatten mehrere Autohäuser verschiedener Fabrikate etwa 25 elektrisch angetrieben PKW ausgestellt. Ob fachliche Erläuterung oder auch Probefahrt :  Hier konnten die Besucher sich zwischen eher erschwinglichen Modellen bis zur hochpreisigen Premiumklasse umschauen und informieren. Auch elektrische Zweiräder, Pedelecs oder E-Bikes, konnten von den Besuchern einem Praxistest unterworfen werden.  Nicht zuletzt die Vertreter des regionalen Vereins begeisterter  Elektromobilisten, VERA ,mit Sitz in Alsdorf waren Ansprechpartner für die über 100 interessierten Besucher.

Eine rundum gelungene Veranstaltung resümierten Boris Linden (IRR) und Harald Richter (ENERGETICON), die den Bogen gespannt hat von allgemeinen verkehrspolitischen Fragen bis hin zum kaufbaren Produkt.  Vermittler zwischen Perspektive und Praxis, so versteht sich das Alsdorfer Energie-Erlebnis-Museum.

 

 

Veranstaltungskalender