Dienstag 12 Dez 2017
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Die Geschichte von Sonne & Erde

Die Sonne: Unser energetisches Zentralgestirn.

Die Geschichte von Sonne und Erde

Solare Energieschatzkammer in der Schmiede 

Die Geschichte des fossil-industriellen Zeitalters

Als das ENERGETICON noch ein Bergwerk war: das ehemalige Steinkohlenbergwerk Anna II

Energiewende

Solarkraftwerk vor dem Braunkohlekraftwerk Weisweiler

Die Geschichte des regenerativ-industriellen Zeitalters

Solarturm-Kraftwerk der DLR in Jülich. Foto: DLR

Die Geschichte des regenerativ-industriellen Zeitalters

Regenerative Energien im OG-Kaue © Foto: T. Mayer

Führungen im ENERGETICON

Führung einer Seniorengruppe im Untertagebereich

Führungen im ENERGETICON

Eine Gruppe übertage

Tagungsort ENERGETICON

Kongress des Fraunhofer Instituts für Lasertechnik ILT, Aachen

Diskussionsforum ENERGETICON

Wirtschaft und Wissenschaft: Energiedialog

Klassik im ENERGETICON

Mai Klassik Festival: Trio Testore

Jazz im ENERGETICON

 Samuel Schürmann und "Swing it" 

Rock im ENERGETICON

Städteregionales Kulturfestival: SignalX-Performance

Theater im ENERGETICON

GRETA - das junge Grenzlandtheater Aachen

Kunst im ENERGETICON

Fotoausstellung "Energiereich - Bergbau"

Die Gebäude des ENERGETICON

Fördermaschinenhaus, Schmiede und Kaue © Foto: T. Mayer

Bistro Eduard

Die kulinarische Adresse im Schmiedegebäude des ENERGETICON.

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Starke Symbolik in Stahl

Erstellt: 04. Dezember 2017.

Schildtransfer- Prosper Haniel schenkt dem ENERGETICON Schildausbaue - 

Wenn die letzte noch aktive Zeche des Ruhrgebiets, kurz vor ihrer eigenen Schließung, dem Aachener Revier, als dem ersten stillgelegten Steinkohlerevier Deutschlands, ein großes, schwergewichtiges Geschenk macht, so ist dies ein Transfer mit starker Symbolkraft. Prosper Haniel und einer Zeche in Ibbenbüren werden Ende nächsten Jahres ihren Betrieb einstellen; das Aus für den deutschen Steinkohlenbergbau.

Der Vorstand hatte dem Antrag der ENERGETICON gGmbH stattgegeben und dem Alsdorfer Energie-Erlebnis-Museum, das auch die Bergbauvergangenheit im Bewusstsein des Aachener Reviers wach hält, die Stiftung von zwei Schildausbauen zugesagt. Diese Untertagemonster, jedes 10 Tonnen schwer, komplettieren nun den „fossilen Abschnitt“ des Ausstellungsparcours.

Begleitet wurde der Transport von Bottrop nach Alsdorf von den ehemaligen Alsdorfer Bergleuten Fritz Ebbert und Dieter Macko vom Arbeitskreises Bergbau im ENERGETICON, und den zwei Bergleuten Dolfen und Sagenschneider von der Zeche Prosper Haniel. Trotz kaltem, regnerischem Herbstwetter dauerte es nur wenige Minuten bis die Stahlkolosse per Autokran vom LKW an ihren neuen Standort platziert waren. Die Bottroper und Alsdorfer Kumpel legten dabei gemeinsam Hand an.

Als nächstes werden die Schilde „aufgefahren“, damit ENERGETICON-Besucher sich künftig wie  echte Bergleute durch die Schilde bewegen können. In einigen Tagen finden noch die Rahmen und der Hobel ihren neuen Bestimmungsort neben und vor den Schilden. „Dann können wir endlich eine komplette Abbau-Funktionseinheit in unserer Außenausstellung zeigen“, begeistert sich Geschäftsführer Harald Richter über den Zuwachs seines Museums.

Eine weitere symbolhafte Begebenheit gab der Transaktion eine besondere Note : Bergmann Dolfen kehrte mit dem Geschenk aus Bottrop an seine bergmännischen Ursprünge zurück, hatte er auf Anna doch seine bergbauliche Ausbildung absolviert bevor er im Rahmen der Stilllegung des Aachener Reviers ins Ruhrgebiet wechselte.

Richter dankte der NRW-Stiftung, die den Transport und die Inszenierung der Schilde finanziert hatte und der Firma Franz Plum, die wie gewohnt diese Arbeiten routiniert  durchführten.

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