Weihnachten2018 (2)

Willkommen im ENERGETICON!

Bohrbeginn im Eduardschacht_2Vor fast 25 Jahren haben Bergmänner des EBV den Eduardschacht und andere Schächte des Aachener Steinkohlenreviers mit Beton verfüllt. Einige bis zur Sohle der Schächte, andere erhielten eine Art Stopfen, der sie zur Erdoberfläche hin dauerhaft verschloss. Damals hat niemand daran gedacht, dass diese Verschlüsse noch einmal geöffnet würden; die untertägigen Grubengebäude schienen auf ewig verschlossen.

Anders ist dies beim ehemaligen Anna II-Schacht Eduard, der mitten im Außengelände des Alsdorfer Energie-Erlebnis-Museums ENERGETICON liegt: Hier soll das warme Wasser, dass sich in den letzten 25 Jahren im Schacht gesammelt hat, als besondere Form der Erdwärmequelle zur Gewinnung von Raumwärme für das Museum genutzt werden.

Die ursprüngliche Planung, die Wärmesonde durch eine vorhandene ehemalige Hauptentgasungsleitung durch den Betonstopfen in das warme Wasser im Schacht zu führen war nicht umsetzbar. Ein in technischen Unterlagen nicht dokumentierter , massiver Verschluss dieser Leitung machte diese Lösung unmöglich. Die ENERGETICON gGmbH als Projektträger des Grubenwasserthermieprojektes GrEEN muss daher einen neuen Zugang für die Sonde durch den über 150 Meter mächtigen Betonverschluss des Schachtes herstellen lassen.

Hierzu ist mächtiges Bohrgerät und jede Menge Erfahrung nötig. Die münsterländische Firma Daldrup verfügt über beides. Sie führt die Bohrung aus. Der Mann am Bohrgerät ist Dimitri Bergen. Mit der Gelassenheit des erfahrenen „Drillers“ wird er sich in den nächsten zwei bis drei Wochen durch den Betonpfropfen hindurch arbeiten.

Bohrbeginn im Eduardschacht_3

Nach langen und komplizierten technischen und rechtlichen Vorbereitungsarbeiten  dreht sich nun endlich der Bohrer im Eduardschacht des ENERGETICON.

Blog: Aktuelles

  • Das ENERGETICON fördert wieder!

    Das landesgeförderte Projekt GrEEn – GrubenwasserEnergie für das ENERGETICON

    Das Kauengebäude - Ansicht vom GeländeDas Aachener Steinkohlenrevier erstreckt sich über eine Fläche von rd. 250 km2 nördlich von Aachen. 1992 wurden der Bergbau endgültig stillgelegt und die vorhandenen tiefen Bergbauschächte dauerstandsicher verfüllt. Seit 1993 findet ein kontinuierlicher Anstieg des Grubenwassers statt; zwischenzeitlich hat das Grubenwasser ein Niveau von etwa -9 mNHN (rd. 170 m u GOK) erreicht. Das Grubenwasser weist Temperaturen von 22 bis 26 °C auf.

    Im Rahmen eines Pilotprojektes wurden die Möglichkeiten zur Nutzung des Grubenwassers für die Beheizung des Energiemuseums ENERGETICON auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Grube Anna untersucht.

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  • Die Energiesparmeisterschaft 2019 muss leider ausfallen!

    Die Stromsparmeisterschaft für Familien oder Wohngemeinschaften, die innerhalb eines Jahres am meisten Energie einsparen, entfällt leider in 2019.

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  • Sonderausstellung von Regina Schumachers im Wellenraum des ENERGETICON

    Regina SchumachersAusstellung der ehemaligen Alsdorferin mit 23 teils großformatigen Gemälden zum Thema Bergbaugeschichte. Die Kunstwerke sind teils in kontrastreicher üppiger Farbenvielfalt, stets jedoch mit kräftigem Pinselstrich gemalt.

    Die Kunstausstellung ist noch bis einschließlich Ostern 2019 im Rahmen eines Museumsbesuches ohne zusätzlichen Eintritt zu sehen. 

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